Niederlage gegen Apfeldorf

Wie schon des öfteren diese Saison beginnt das Spiel ohne unsere Mannschaft.  3min gespielt und es steht schon wieder 2:0 für den Gegner, weil unsere Mannschaft noch gar nicht geistig auf dem Platz steht. Langsam erspielen wir uns auch ein paar Chanchen aber Apfeldorf war immer einen Schritt schneller, logischer Weise folgte in der 13. Minute das 3:0. Durch einen groben Abwehrfehler der Gäste konnte Zacher Florian auf Pass von Wexel Mathias kurz vor Drittelende noch verkürzen. 3min gespielt im 2. Drittel wieder ein kapitaler Fehler von uns und Apfeldorf erhöht auf 4:1. Hoffnung keimte nochmal auf als Manuel Smola zwei min. später auf 2:4 verkürzte. Nun kam die beste Phase als man mehrere gute Möglichkeiten hatte. Drei min. vor Drittelende wir in Überzahl wieder ein Kapitalfehler und es stand 2:5. Der Treffer zum 3:5 von Wexel Mathias auf Zuspiel von Zacher Florian zwei min. vor Schluss kam zu spät. Unterm Strich ein verdienter Sieg für Apfeldorf die einfach mehr Biss und Laufbereitschaft zeigten. Der ein oder andere Spieler von uns sollte einfach mal merken das mit so einer Einstellung in der Bezirksliga nichts zu holen ist. Wir hoffen trotzdem zum letzten Heimspiel am So. den 14.02.16 um 16.30 Uhr gegen Lechbruck noch einige Zuschauer begrüßen zu dürfen.

Heimpleite gegen Maustadt

Das Heimspiel gegen den spielstarken und erfahrenen HC Maustadt wurde deutlich mit 2:8 verloren. Lediglich im letzten Drittel als vermutlich den Gästen die nur mit 10 Feldspielern antraten etwas die Luft ausging konnten wir durch Tore von Haarer und Schneider das Ergebnis etwas freundlicher gestalten. Weiter gehts am Freitag, den 05.02.16  dann gastiert um 20:00 der Tabellennachbar SV Apfeldorf im Türkheimer Eisstadion.

„Erste“ erwischt rabenschwarzen Tag in Lindenberg.

Vergangenen Samstag machte sich gegen Nachmittag ein spärlich Besetzter Bus samt Spieler, Trainer und Betreuer auf den Weg zum Auswärtsspiel nach Lindenberg. Gleich 9 Spieler konnten aufgrund von Verletzungen, Krankheit oder beruflichen Gründen die Reise nicht mit antreten. So fuhr man mit 11 Feldspielern und 2 Torhütern in’s Allgäu. Trotz schwieriger Personalsituation gab es auch positve Nachrichten. Die Pässe von Smola Manuel (Strafe abgesessen) und Neuzugang Michael Drexl waren da und so gab dieser auch sein Debüt im blauen Trikot.
Im aufgrund eins defekten Scheinwerfers eher spärlich beleuchteten Lindenberger Freiluftstadion legte die Türkheimer Mannschaft alles andere als einen Traumstart hin. Nach wenigen Minuten hieß es 3:0 für die Heimmannschaft. Mit der Zeit kammen die gelb blauen allerdings besser in´s Spiel und erarbeiteten sich einige Möglichkeiten. Das 3:1 erzielte Maximilian Biddle kurz vor der Drittelpause. Die Nummer 77 tankte sich durch die gesamte Lindenberger Hintermannschaft und vollendete sein Solo mit einem beherzten Handgelenkschuss ins Eck. Kurz darauf war Pause.
Das zweite Drittel war geprägt von vielen, teils unnötigen, Strafzeiten  ( kompliment noch an die Lindenberger Unparteiischen) und so spielte man fast den gesamten Spielabschnitt in Unterzahl. Lindenberg wusste das natürlich zu nutzen und traf gleich 4 mal. Auf Türkheimer Seite war es lediglich Lucas Lerchner, der völlig frei zum Schuss kam und sich diese Chance natürlich nicht nehmen ließ.
In Drittel Nummer 3 war die Devise nur noch das Ergebnis einigermaßen im Rahmen zu halten. Zwar kassierte man hinten nur noch einen Gegentreffer, allerdings war man vorne selbst auch nur noch einmal erfolgreich. Neuzugang Michael Drexel traf erst nur die Latte, konnte den anschließenden Nachschuss dann aber verwerten. Dieser Treffer sollte den Spielverlauf aber nicht mehr großartig auf den Kopf stellen. Eigentlich war das Ding durch, die Lindenberger allerdings waren nicht dieser Meinung. Eine Minute vor Schluss nahm die Spielgemeinschaft den Torhüter vom Eis und ersetzte diesen durch einen sechsten Feldspieler. Auf die Frage was diese Situation bewirken sollte bekam man nur ein „gegen euch können wir das machen“ und „wir müssen das üben“ zurück. (Der diesjährige Fairplaypreis geht an euch) Schade eigentlich, denn bisher kannte man die Lindenberger Mannschaft als sympathische und keineswegs unsportliche Truppe. Treffer sollte trotzdem keiner mehr fallen. Zwar schlenzte Michael Urbanek die Scheibe vom eigenen Drittel aus in Richtung „Empty Net“, der Puck verfehlte aber leider das Gehäuse  um wenige Zentimeter. Kurz darauf ertönte die Sirene und die 8:3 Niederlage war besiegelt.
Die Feierlaune ließen sich die Türkheimer Jungs trotz der hohen Niederlage und Fairnis der Gastgeber nicht nehmen. Ein paar zog es zum nahegelegenen Fasching, andere Kartelten bis in die frühen Morgenstunden in der eigenen Gaststätte und der Rest ließ den Abend auf anderen diversen Veranstaltungen ausklingen.
Weiter geht’s kommenden Samstag, dann gastiert der HC Maustadt im Türkheimer Eisstadion.

SG Lindenberg/Lindau 1b 8:3 ESV Türkheim (3:1/4:1/1:1)

Geht doch!

In dieser Saison lief es bisher alles andere als rund für die Schülermannschaft. Die Jungs und Mädls warteten bis jetzt vergeblich auf den ersten Sieg. Einige Male war man zwar knapp dran, aber am Ende wurde es dann doch nichts mit den Punkten. Darum hatte man sich viel vorgenommen für das letzte Zusammentreffen mit den Nachbarn vom ESV Buchloe.
Das Spiel begann gut für die Türkheimer: Alle Mannschaftsteile haben gut verteidigt und auch vor dem gegnerischen Tor sah man einige gute Aktionen der Heimmannschaft. Zur Mitte des ersten Drittels fiel dann nach einer schönen Kombination das 1:0. Die Gäste spielten nun mit mehr Druck, doch unser Team hielt dagegen und die Führung hielt bis zur ersten Pausensirene, auch Dank einer guten Torhüterin und etwas Hilfe durch das Torgestänge.

SaraDer zweite Spielabschnitt brachte erneut ein ausgeglichenes Spiel mit viel Einsatz. Als in der 38. Minute das viel umjubelte 2:0 für den ESVT fiel, war allen klar, dass es an diesem Tag klappen könnte. Die Zweikämpfe wurden intensiver geführt, was leider auch mehr Strafzeiten brachte. Aber auch die überstand man ohne Gegentor.
Das letzte Drittel begann mit einer doppelten Unterzahl für die Türkheimer. Dieses Mal konnten die Gäste die Chance nutzen und verkürzten nach 36 Sekunden auf 2:1. Unser Team aber wollte den Erfolg an diesem Tag nicht aus der Hand geben, kämpfte und konnte in der 46. Minute den alten 2 Tore Abstand wieder herstellen. Als dann auch noch kurz vor dem letzten Seitenwechsel in der 49. Minute das 4:1 fiel, kannte der Jubel keine Grenzen. Buchloe warf nun alles nach vorne, verkürzte in der 53. Minute auch auf 4:2, aber unser Team spielte konzentriert zu Ende und konnte 2 Minuten vor Ende auch noch auf 5:2 erhöhen.
Am Ende waren alle erleichtert und glücklich über den ersten Saisonsieg, den man Dank einer tollen Mannschaftsleistung und einer überragende Torhüterin feiern konnte.
Für den ESV Türkheim spielten: Sara Paulus, Johannes Schöner,
Susanne Wexel, Florian Seitz, Simon Smola, Alexander Sivic,
Samuel Wexel, Moritz Hanslbauer, Simon Knöpfle, Alexander Schießl, Christoph Vogel, Niklas Schulz, Timo Messarosch, Darius Werny, Bastian Kaiser und Joel Heisters

Kleinschüler – 2 Siege – 2 Niederlagen – 99 Tore

Größer konnten die Gegensätze nicht ausfallen, denn während man gegen den ERC Lechbruck am 06.12.2015 und am 09.01.2016 jeweils deutlich gewinnen konnte, setzte es gegen den Tabellenführer aus Schongau am 26.12.2015 und am 15.01.2016 deprimierende Niederlagen.

Zum Auswärtsspiel am 06.12.2015 beim ERC Lechbruck war das Team aus Türkheim gut vorbereitet. Zwar begann das erste Drittel durch einige Umstellungen der Reihen etwas „holprig“, aber nachdem ab dem zweiten Drittel wieder auf die gewohnten Positionen zurück gewechselt wurde, hatte man den Gegner besser im Griff. Ein deutlicher 19:3 Sieg wurde eingefahren.

Nach diesem doch sehr entspannten Spiel folgte ein spielfreies Wochenende und am 26.12.2015 war dann der Tabellenführer aus Schongau in Türkheim zu Gast. Zwar hatte sich die Mannschaft viel vorgenommen, allerdings konnte man davon leider nichts umsetzen, zu stark und ausgeglichen präsentierte sich die Mannschaft aus Schongau. Zudem waren die Leistungsträger beim ESV gesundheitlich angeschlagen und die Mannschaft nicht in der Lage dies zu kompensieren. Auch im dritten Aufeinandertreffen behielten die Gäste die Oberhand und gewannen verdient mit 19:6.

Am 09.01.2016 waren die Kleinschüler aus Lechbruck zu Gast im „Sieben-Schwaben-Stadion“. Wie auch schon in den vorangegangenen Partien gegen den ERC übernahmen die Türkheimer das Kommando. Lange Zeit sah es auch nach einem Spiel ohne Gegentor für den ESV aus, aber eine Unaufmerksamkeit in der Schlussphase nutzten die unermüdlich kämpfenden Gäste zum vielumjubelten Ehrentreffer. Am verdienten 17:1 Sieg für Türkheim gab es allerdings nichts zu rütteln. Bedenklich aus Trainersicht die Gesamtentwicklung im Spiel der Gastgeber, denn für die Tore auf Türkheimer Seite sorgten zum wiederholten Male nur 2 Spieler.

Absurdes Spiel gegen Spitzenreiter Schongau

Ein Spiel zum „Vergessen“ folgte am 15.01.2016 als erneut die Mammuts aus Schongau zu Gast waren. Die Schongauer, bereits in Normalbesetzung ein schwerer Brocken, verstärkten sich für das Spiel gegen die Jungs und Mädel des ESVT mit einer torgefährlichen und spielerisch hochüberlegenen kompletten Sturmreihe vom Bayernligisten EC Peiting.
Dieses absurde Spiel verloren die Türkheimer mit „Sage und Schreibe“ 26:8. Absurd deswegen, weil man nach Auswertung des Spielberichtes gegen den Tabellenführer der Bezirksliga aus Schongau eigentlich als Gewinner vom Eis ging, aber gegen den zwei Klassen höher spielenden Bayernligisten „EC Peiting“ verlor. Dabei begann das Spiel für den ESV sehr positiv, bereits nach 2 Spielminuten gelang die 1:0 Führung. Allerdings hielt dieser Spielstand nur kurz, denn der Ausgleich fiel bereits im ersten Gegenangriff. Verstärkt durch die 3 aktuellen Bayernligaspieler vom Kooperationspartner Peiting (immerhin Tabellenzweiter in der Bayernliga) übernahmen die Schongauer nun das Spiel. Insbesondere wenn die „Rothelme“ aus Peiting aufliefen, erstarrten die Gastgeber vor Ehrfurcht und es brannte lichterloh. Läuferisch und spielerisch den anderen Akteuren weit überlegen, kombinierten die mit einer Doppellizenz ausgestatteten Peitinger Stürmer durch die ESV-Abwehr. Die Euphorie der 1:0 Führung war schnell zu Recht gerückt und das 1. Drittel endete 5:1 für Schongau. Angesichts der deutlichen Überlegenheit waren die Türkheimer wie geschockt, fanden sie doch kein Mittel gegen diesen Sturmlauf. Trotz eindringlichen Worten des Trainers während der Drittelpausen und an der Spielerbank wurde das statische Spielverhalten der Heimmannschaft nur gelegentlich besser. Nach dem 2. Drittel und weiteren 9 Gegentreffern war die Partie bereits gelaufen.
Am Ende stand eine deutliche 26:8 Niederlage fest, wobei die „Rothelme aus Peiting“ 18 Tore selbst erzielten und bei weiteren 6 Treffern als Vorbereiter auf dem Eis standen.
Der gesamte Spielverlauf wurde durch die „Schongauer aus Peiting“ geprägt, wobei es fragwürdig scheint, für was oder warum solche Spieler eine Doppel- bzw. Förderlizenz benötigen. Ein Blick auf die Homepage des EC Peiting zeigt deutlich, dass diese Spieler nicht nur Stammspieler, sondern auch schon Führungsspieler und Dauertorschützen in der Bayernligamannschaft sind.
Ungeachtet der in diesem Fall übermächtigen Gegner wurden auf Türkheimer Seite alle 3 Reihen samt Anfänger eingesetzt und zur Hälfte der Spielzeit der Goalie gewechselt.

Als Fazit bleibt: Trotz dieser derben Niederlage war die Stimmung beim ESV positiv, denn wenn man die Peitinger Tore abzieht, haben wir das Spiel 8:2 gewonnen, leider aber gegen Peiting 24:0 verloren.