Historie

DAS SIEBEN-SCHWABEN STADION

DER ANFANG

Am 05.02.1965 fand im Gasthaus Bäuerle in Türkheim die Gründungsversammlung des Eissportvereins statt, zu der sich 20 Eissportbegeisterte eingefunden hatten.
Man richtete den „Grottenweiher“ im Gut Ludwigsberg, den Weiher hinter der Wasser-
reserve mit ca. 150 qm als Eisfläche her. Selbst hergestellte Schläger (Schraubendampfer und Gangstock) dienten als Sportausrüstung. Es zeigte sich jedoch bald, dass der Eislaufplatz, heute ein Biotop, dem Ansturm nicht mehr gewachsen war. 1964 ersuchten Hans Keller, Hans-Jörg Walter, Hubert Wiedemann und Fritz Zacher Herrn Eberle die Spartenleitung Eishockey im Hinblick auf die Angliederung an den Turnverein zu übernehmen. Einige Wochen später rollten bereits kostenlos Baumaschinen der Fa. Jakob Maier und der US-Army an und planierten den Eisplatz auf dem Ludwigsberg.

Die Gründungsstunde des Eissportvereins war mit der ersten Generalversammlung am 29.April 1965.
Doch durch milde Winter bedingt, dauerte manche Eissaison nur einige Wochen.
Andere Stadien dienten als Maßstab und es wurden erste Diskussionen über ein Kunsteisstadion entfacht. Der Bauausschuss unter der Leitung von unserem heutigen Ehrenmitglied und damaligen Bürgermeisters Anton Schäffler trieb das Natureisstadion im Sportzentrum voran. Die Bauarbeiten zogen sich über die Jahre 1978 bis 1981 hin. Besonders schwierig gestaltete sich die Finanzierung, nachdem durch Eigenleistung insgesamt 420 000 D-Mark aufgebracht werden mussten. Doch am 19.12.1981 konnte das neue Stadion, in dem wir uns heute befinden eingeweiht werden. Der ESVT hatte eine vorbildliche Sportstätte geschaffen, die sich sehen lassen konnte. Doch es sollte noch bis November 1999 dauern bis der Traum ein Kunsteisstadion zu besitzen umgesetzt werden konnte. Dieter Koch und Dieter Werkstätter als erste Vorsitzende beschritten einen harten Weg. Unzählige freiwillige Helfer leisteten tausende von Arbeitsstunden.

Heute leistet der Verein vorbildliche Nachwuchsarbeit und schaut auf ein gesundes, aktives Vereinsleben.