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SG Lindenberg/Lindau 1b vs ESV Türkheim 8:1 (1:0, 2:1, 5:0)

Im letzten Meisterschaftsspiel kann der ESVT mit einer Rumpftruppe über 2. Drittel gut mithalten

Mit einer Rumpftruppe von 12 Feldspielern reisten die Türkheimer am vergangenen Sonntag ins Westallgäu. Bei perfekten Bedingungen unter freiem Himmel wurde die Partie gegen den Tabellenführer um 1800Uhr eröffnet. Die Hausherren gingen mit 17 Feldspielern in das Match und hatten im 1.Drittel mehr vom Spiel. Nach der 1:0 Führung durch den ehemaligen Lindauer Oberligaspieler Zdenek Cech hatten diese auch noch 2 Lattentreffer und beschäftigten den Türkheimer Goalie Niko Titz kräftig, der seine Farben im Spiel hielt. Nach dem Seitenwechsel kamen die ESV Reihen besser ins Spiel und hatte einige gute Möglichkeit, scheiterten aber je einmal an Pfosten und Latte. Im ersten PowerPlay des Mitteldrittel spielten die Hausherren das 2:0 gekonnt heraus, sodass Manuel Merk freistehend nur noch vollstrecken musste. Der ESV, in diesem Drittel mit der Spielgemeinschaft auf Augenhöhe, drückte jetzt auf den Anschlusstreffer. In doppelter Überzahl verkürzte Kapitän Sascha Hirschbolz mit einem beherzten Schuss auf 2:1. Doch wenige Sekunden vor der Pausensirene verloren die ESVTler einen Zweikampf an der Bande, die Scheibe wurde Olesko zugespielt, der ansatzlos zum 3:1 traf. Im Schlussdrittel ging den Türkheimern dann etwas die Luft aus, die Lindenberger konnten dann mit 5 Toren den Sack zumachen und gewannen am Ende vieleicht etwas zu hoch aber verdient mit 8:1. Der ESVT wünscht der SG Lindenberg/Lindau viel Erfolg in den PlayOff.

Trainer Bernd Schönhaar: „ Wir haben heute noch einmal alles versucht, im Schlussdrittel ging uns dann etwas die Luft aus, wir haben dem Lindenberger Publikum im 1. und 2.Drittel nochmal gutes Eishockey gezeigt.“

Der ESV Türkheim hat in der 1.Runde des Bayern Pokal ein Freilos gezogen. Die weiteren Paarungen laufen ab dem 01.03.2019.

Strafen:

SG Lindenberg 16 min

ESV Türkheim: 12 min

Zuschauer: 120

ERC Lechbruck : ESV Türkheim 10 : 2 ( 2:0, 3:0, 5:2 )

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ESV Türkheim kann sich den zweiten PlayOff-Platz in Lechbruck nicht sichern

Es wurde das erwartet schwere Spiel für den Eisspotverein Türkheim in Lechbruck! Nicht alleine der starke Gegner schlägt den ESV, sondern erneut scheitert die Schönhaar-Truppe an der mangelnden Chancenverwertung und Cleverness. Beide Teams gingen mit einem gehörigen Respekt in die Begegnung. Der ERC und der ESV wussten, nur der Sieger kann sich den zweiten PlayOff-Platz wirklich sichern. Die Auftaktphase bestand aus abtasten, keiner wollte ins Hintertreffen geraten, klare Chancen zunächst Mangelware. Lechbruck, ab der 4.min in Überzahl, wurde durch die Türkheimer Defensivarbeit am Tore schießen gehindert. Der ESVT konnte nach einem überharten Bandencheck an Kapitän Sascha Hirschbolz in sein erstes PowerPlay gehen. Jonas Seitz wurde durch die Schiedsrichter mit 5 + Spieldauer unter die Brause geschickt. Für den ESV Türkheim eine spielentscheidende Phase, die leider zu keinem Führungstreffer führte, der ESVT kann in diesen Minuten die Heimmannschaft nicht gefährlich genug unter Druck setzen und klare Torchancen kreieren. Nach Ablauf der Strafe gingen die Hausherren wie aus dem nichts in Führung. Lechbruck im Angriff zielstrebig und williger, erzielte in der 15.min durch Sadowski das 1:0 und erhöhte nur 28 Sekunden später durch Erhard auf 2:0. Beide Tore ähnelten sich, der ESVT im Slot einfach nicht präsent. Türkheims Coach nimmt eine Auszeit und rüttelt an seinen Spielern, fordert eine höhere Präsenz. „Wir haben uns für dieses Spiel sehr viel vorgenommen, konnten dies aber nur im ersten Drittel umsetzten. Nach dem zweiten Gegentor waren wir mental nicht mehr in der Lage gegen die starken Lechbrucker das Spiel zu drehen, so Trainer Bernd Schönhaar.“ In der 19.min geht Stürmer Florian Kaiser mit hohem Tempo auf das Lechbrucker Tor zu, wird kurz vor dem Torabschluss gefoult, sodass der ESVT einen Penalty erhält. Der ESV Stürmer scheitert bei der Ausführung am Lechbrucker Goalie Lukas Bauer, wenige Sekunden später geht der ESV mit einem Rückstand in die Drittelpause. Nach dem Seitenwechsel kommt der ERC besser aus der Kabine und erhöht mit einem Doppelschlag in der 21./22. Min durch Völk und Marcus Köpf auf 4:0. Erneut erhält der ESVT eine PowerPlay Möglichkeit, die in ein doppeltes PowerPlay mündet. Doch auch diesen Feldvorteil kann der ESV Türkheim nicht für sich nutzen und so nimmt das Spiel seinen weiteren Verlauf. Der immer gefährliche Marcus Köpf ist in der 27.min durch die Türkheimer erneut nicht zu stoppen und erhöht auf 5:0. Ab der 29. und 32. Spielminute hatte der ESVT erneut zwei Überzahlspiele ohne Torausbeute geführt und so gehen die ESVTler mit hängenden Köpfen zum letzten Pausentee in die Kabine. Im Schlussdrittel erhöht Lechbruck in regelmäßigem Abstand das Ergebnis auf 10:0 (2x Köpf Marcus, Hack Christoph, Baader Lucas und Sadowski Markus), ehe der ESVT im PowerPlay durch Fabian Guggemos (Assist: Pross/Ledermann) und Maxi Döring (Assist: Kaiser) das Ergebnis auf 10:2 korrigieren können. Dazwischen geht der Türkheimer Dominik Hiemer ebenfalls unter die Brause. Nach einem völlig überflüssigen Kniecheck an Marcus Köpf erhält Hiemer in der 55. Spielminute eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Einige individuelle Fehler und fehlende Cleverness spielen an diesem Abend der Lechbrucker Truppe in die Karten. “Für uns hat es heute nicht gereicht, wir haben einfach nicht ins Spiel gefunden! Wir gratulieren dem ERC Lechbruck zum 2.Platz und wünschen den Flößern viel Erfolg in den PlayOff gegen die Wanderers Germering, sagt Franz Döring.“

Strafzeiten: ERC Lechbruck 19 + 20min

ESV Türkheim 13 + 20min

Zuschauer: 253

Am Sonntag den 17.02.2019 geht es zum Nachholspiel nach Lindenberg, Anspiel ist um 1800 Uhr.

ESV Türkheim spielt am Wochenende zweimal Auswärts und will sich den zweiten PlayOff Platz zurückholen

Der Eissportverein Türkheim hat ein schweres Doppelspiel-Wochenende vor sich. Am Freitag geht es zunächst nach Lechbruck, bevor am Sonntag das letzte Meisterschaftsspiel in der Gruppenphase eingeläutet wird. Trainer Bernd Schönhaar zu den beiden Spielen: „Wir haben bisher eine erfolgreiche Saison gespielt und werden am Freitag und Sonntag nochmal alles geben um den zweiten Platz zurückzuerobern.“ Der ERC Lechbruck hat am vergangenen Sonntag in Memmingen den HC vom Eis geputzt und sich den 2.Tabellenplatz vorübergehend gesichert! Matchwinner bei den Flößern war Marcus Köpf der alleine 5 Tore erzielen konnte. Der ERC bestreitet sein letztes Gruppenspiel und will sich den 2. Platz natürlich nicht mehr nehmen lassen. „Wir kennen beide Mannschaften aus den letzten Jahren. Beide kombinieren sehr gut, Lindenberg hat dazu sehr gute Individualspieler.  Lechbruck ist konterstark, was der ERC gegen Maustadt erneut eindrucksvoll bewiesen hat. Beide haben sehr gut eingespielte Reihen und die ihre Stärken gegen uns ausnutzen zu wollen, es werden zwei unterschiedliche Spiel werden. Im Hinspiel konnten wir den ERC besiegen und das wollen wir auch in Lechbruck, Lindenberg ist der Favorit! Mit zwei Spielen, wo wir noch punkten können, haben wir mehr Möglichkeiten um an Lechbruck wieder vorbei zuziehen. Der ERC wird auf Sieg spielen, für Sie ist es ein Endspiel, für uns das erste von zweien, sagt der Sportliche Leiter aus Türkheim Franz Döring. Die Türkheimer haben einige verletzte Spieler aus der Begegnung gegen Lindenberg, dazu fehlen weitere Spieler berufsbedingt. Kapitän Sascha Hirschbolz und seine Mannschaftskameraden haben sich einiges vorgenommen: „Es wird ein hartes Wochenende für uns mit den zwei Topspielen. Wir werden alles dafür tun, um uns für die PlayOffs zu qualifizieren. Wir konzentrieren uns zunächst auf das Freitagspiel in Lechbruck und hoffen auf zahlreiche Unterstützung unserer Fans. Wir werden bis zum Schluss alles geben und auch gegen Lindenberg wollen wir noch etwas gut machen.“  Die Türkheimer müssen an die Leistung vom vergangenen Sonntag anknüpfen, dazu braucht es mehr Scheibenglück als gegen Lindenberg, dann ist ein Auswärtssieg drin. Am kommenden Sonntag geht es dann nochmals zur Spielgemeinschaft Lindenberg/Lindau 1b ins Westallgäu. Die Hausherren haben am Freitag ein weiteres Nachholspiel und empfangen die EG Woodstock Augsburg zu ihrem letzten Saisonspiel. Was die Mannschaft von Michael Mengele in Lindenberg noch leisten kann, wird sich zeigen. Zur Saisoneröffnung zwangen die Augsburger den Favoriten ins Penaltyschiessen, welches Lindenberg mit 2:3 gewann.  Die Begegnung gegen den ESV Türkheim wurde nach einem witterungsbedingten Spielabbruch (Spielstand 3:3) im Dezember neuangesetzt und beginnt um 1800Uhr im Lindenberger Kunsteisstadion am Waldsee. Auch diese Partie ist für die Türkheimer nochmals eine Herausforderung und fordert volle Konzentration und 100 Prozent Einsatz. Sollten die ESVTler sich in Lechbruck die vollen Punkte sichern, ist das gleich ein Vorgeschmack auf die PlayOffs mit ihren Doppelspiel-Wochenenden. Die SG Lindenberg ist seit 26 Spielen Zuhause ungeschlagen, die Schwartzbart-Truppe wird vor eigenem Publikum sich in ihrem letzten Heimspiel auf den PlayOff-Rhythmus einstimmen. Die Türkheimer haben ein spannendes Wochenende vor sich und wollen sich nach einem sehr guten Saisonverlauf den 2. Tabellenplatz zurückholen und könnten dann zum ersten Mal in der jüngeren Vereinsgeschichte in die PlayOff einziehen, der Himmel eines jeden Eishockeyspieler. Entweder bereits am Freitag oder dann am Sonntag!

Für beide Auswärtsspiele besteht erneut die Möglichkeit die Mannschaft zu begleiten. Abfahrt ist am Freitag um 1700 Uhr und am Sonntag um 1445 Uhr am Türkheimer Eisstadion. Unkostenbeitrag 8,00€.

ESV Türkheim : SG Lindenberg/Lindau 1b 1:4 (0:1, 1:1, 0:2)

GoalieHattler sichert Lindenberg die Punkte in einer über weite Strecken von Türkheim dominierten Begegnung

Im gestrigen Spitzenspiel der Eishockeybezirksliga Gruppe 4 sahen die vielen Zuschauer eine gute Leistung des ESV Türkheim im heimischen Sieben-Schwaben-Stadion und einen überragenden Gäste-Goalie Dominik Hattler. Der ESV ging gegen die mit nur 13 Feldspielern angereisten Lindenberger engagiert und druckvoll in die Begegnung und kam bereits in den ersten Minuten zu einigen guten Aktionen auf das Gästetor. Das erste PowerPlay hatte die Schönhaar-Truppe in der 6.Spielminute, was zum Ende in eine doppelte Überzahl mündete. Doch Hattler im Gästetor stand in dieser Phase seinen Mann und zeigte keine Unsicherheiten. Nach einem üblen Bandencheck von Kapitän Prell an Andreas Pross, dieser konnte im Auftaktdrittel nicht weiterspielen, ging dieser mit 2+10 auf die Strafbank. Die Türkheimer kamen ab der 12.min erneut in Überzahl zum Zug, doch auch dieses konnte nicht erfolgreich abgeschlossen werden. In der 14. und 16.min mussten je ein Türkheimer und Lindenberger nach übertriebener Härte in die Kühlbox und als kurz vor Drittelende die Spielgemeinschaft ihr erstes PowerPlay aufzog, wurde es für den ESV gefährlich. Die 1.Gästereihe brachte die SG dann in Führung: Feistle bediente Wellenberger am langen Eck und dieser traf zum 0:1. Das Fazit des 1. Drittel:„Der ESVT scheitert mehrfach am Gästegoalie, der damit seine Farben im Spiel hielt und die wenigen Scheiben die er nicht sichern kann, räumten die Verteidiger weg! Dem ESV fehlte vor dem Tor das Scheiben-Glück.“ Nachdem Seitenwechsel versuchten die Türkheimer wieder Druck aufzubauen, mussten aber ab der 22.min ein gegnerisches PowerPlay zunächst schadlos überstehen. Als in der 24 Minute nach einer Rettungsaktion der Schläger des liegenden ESV-Stürmers Florian Kaiser am Schläger von Elias Feistle zum Gesicht hochläuft, ging dieser mit 2+2 auf die Strafbank.  Der ESV verteidigte wieder geschickt und überstand das Unterzahlspiel erneut ohne Gegentreffer. In der 26. und 32.min gehen erneut je ein Spieler beider Team nach übertriebener Härte in die Kühlbox. Ein weiteres PowerPlay ab der 29.min können die Türkheimer Reihen nicht zum Ausgleich nutzen, Stephan Pichler scheitert nach einer schönen Einzelaktion am Gehäuse.  In der 33.min bringt Lofner nach Vorarbeit von Olesko die Westallgäuer mit 2:0 in Führung und in der 35.min erhielten diese auch noch einen Penalty zugesprochen. Ein freilaufender Lindenberger konnte nur so am Abschluss gehindert werden. Dominic Mahren führte diesen aus, scheiterte aber am Türkheimer Goalie Kevin Geiger. Der ESVT versuchte weiterhin das Ergebnis zu korrigieren und dies gelang dann auch kurz vor der Pausensirene. 14 Sekunden vor dieser bringt Pichler den Puck vors Tor und Maxi Döring verkürzt auf 1:2. Als alle bereits gedanklich in der Pause waren, zieht der Türkheimer Kapitän Sascha Hirschbolz noch eine kleine Strafe wegen Spielverzögerung. Das Schlussdrittel muss jetzt die Entscheidung bringen, Türkheim zunächst in Unterzahl. Patrick Prell kann kurz vor dem Ablaufen der Strafzeit das 1:3 erzielen, ein äußerst kurioser Treffer: Der Schuss von Prell geht an die Bande und dann einige Meter nach oben, die Scheibe fällt dem Türkheimer Goalie an den Rücken und von dort ins Tor.Kevin Geiger: „ Was soll ich dazu sagen, halt ein saublödes Tor! So viel Glück hatten die Lindenberger heute. Der ESV Türkheim versuchte weiter das Ergebnis zu drehen und kann ein PowerPlay bzw. doppeltes PowerPlay zwischen der 45. und 47.min nicht nutzen, scheitert ein ums andere Mal dabei an Hattler. In der 55.min geht erneut von beiden Mannschaften je ein Spieler wegen übertriebener Härte in die Kühlbox. In der 58.min nahm Türkheim eine Auszeit. Trainer Schönhaar besprach die Schlussphase, nahm den Goalie vom Eis und brachte einen 6. Feldspieler. Der ESV kam nochmals zu zwei Möglichkeiten. Olseko kann 15 Sekunden vor Schluss dann den Puck erobern, bediente Merk, der auf Wellenberger weiterspielte und anschließend ein EmptyNetGoal erzielen konnte. Trotz deutlicher Feldüberlegenheit konnte der ESVT die Partie nicht mehr drehen. Lindenberg nimmt mit Glück die Punkte aus dem Unterallgäu mi tund ist damit sicherer PlayOff Teilnehmer. Trainer Bernd Schönhaar: „ Das war ein gutes und diszipliniertes Spiel meiner Mannschaft. Entscheidend für die Niederlage war die schlechte Chancenverwertung und ein überragender Torhüter auf Lindenberger Seite.“

Zitat zum Spiel von Verteidiger Manuel Smola: „Aus meiner Sicht war das eines unseren besten Spiele heuer, das größte Problem war unsere Chancenverwertung.“

Die Begegnung HC Maustadt vs ERC Lechbruck endete am Sonntagabend mit 5:8. Damit hat sich Lechbruck mit einem Punkt Vorsprung und 13 Spielen den zweiten Tabellenplatz gesichert. Für den ESV Türkheim, der noch zwei Spiele zu absolvieren hat, geht es am kommenden Freitag um 1930 Uhr in Lechbruck weiter. Ein weiteres Spitzenspiel um den zweiten PlayOff Platz in der Gruppe 4.  

Strafen: 

ESV Türkheim:                       22 min

SG Lindenberg                                   26 min

Zuschauer:  230