ESVT Schüler gegen EV Mittenwald: 5:1

Die ESVT Schüler haben auch im ersten Heimspiel dieser Saison eine ordentliche Leistung abgeliefert. Vor dem zahlreich erschienenen heimischen Publikum wurde mit einem fulminanten zweiten Drittel alles klar gemacht. Zunächst war das Spiel jedoch eher von der langweiligeren Sorte: es plätscherte im ersten Drittel ohne große Ereignisse so dahin, beide Mannschaften lullten sich gegenseitig ein, sodaß es nach 20 Minuten immer noch 0:0 stand.

Wir können dankbar sein, dass Mittenwald kurz nach Beginn des zweiten Durchgangs das Tor zum 0:1 erzielte. Das rüttelte die Türkheimer Spieler wach und sie gaben endlich Stoff und erhöhten den Druck. In aussichtsreicher Position wurde Maxi Biddle gefoult; den Penalty verwandelte er zum 1:1 Ausgleich. In den nächsten vier Minuten legten Franziska Leinsle, Michi Urbanek und Alexander Flöring nach und erhöhten auf 4:1.

Im letzten Drittel sahen die Zuschauer ein Spiel, das die Türkheimer jederzeit unter Kontrolle hatten und Franziska Leinsle erhöhte kurz vor Schluß zum 5:1 Endstand.

Nach dem Spiel gab es wieder viele lachende Gesichter, wie man auch auf dem folgenden Video sehen kann:

Hier noch die Torschützen:

24:17  0:1  Gegentor für Mittenwald durch Korbinian Erhardt
26:24  1:1  Penalty durch Maxi Biddle
28:02  2:1  Tor durch Franziska Leinsle
30:45  3:1  Tor durch Michi Urbanek
30:56  4:1  Tor durch Alexander Flöring auf Zuspiel von Michi Urbanek

57:18  5:1  Tor durch Franziska Leinsle

Strafminuten: Türkheim 18, Mittenwald 10

Schüler überzeugen in Königsbrunn

Zu Beginn der Punktrunde haben es die Türkheimer Schüler so richtig krachen lassen: ein 1 : 12 Sieg in Königsbrunn spricht für sich.

So richtig hat das keiner kapiert, was da abgegangen ist. Zu Beginn des ersten Drittels sah das keineswegs nach einem so klaren Sieg aus. Im Gegenteil, die Heimmannschaft aus Königsbrunn kam zu deutlichen Chancen. Die Türkheimer hatten das Glück des Tüchtigen in dieser Phase. Nach sieben gespielten Minuten fiel das erste Tor für Türkheim durch Lenny Gutsche und dann ging’s in schöner Regelmäßigkeit so weiter, Tor um Tor bis es nach dem ersten Drittel 0 : 5 für Türkheim stand.

Die Königsbrunner waren gefrustet, und es ging gerade so weiter. Das Spiel wurde zunehmend ruppiger, man konnte die Enttäuschung der Heimmannschaft förmlich spüren. Die Türkheimer hielten dagegen und machten weiter ihre Tore. Da wurde eine solide Mannschaftsleistung abgeliefert. Einzig die Spannung blieb auf der Strecke, denn nach dem zweiten Drittel stand es 0 : 8.

Mittlerweile waren die Gesichter auf der Türkheimer Spielerbank ausgesprochen fröhlich, und selbst Trainer Bernd Schönhaar hatte ein Lächeln auf dem Gesicht, als er seine Spieler ermahnte, nicht die Konzentration zu verlieren. Seine Sorge war unbegründet: weitere vier Treffer bei einem Gegentreffer war die Bilanz des dritten Durchgangs.

0:1 (07:12) durch Lenny Gutsche nach Zuspiel von Maxi Biddle
0:2 (10:06) durch Florian Döring
0:3 (13:15) durch Florian Döring
0:4 (13:55) durch Marian Köck nach Zuspiel von Robin Schregle
0:5 (15.18) durch Andy Neukam nach Zuspiel von Michi Urbanek

0:6 (24:15) durch Nico Feix nach Zuspiel von Florian Döring
0:7 (24:46) durch Franzi Leinsle
0:8 (28:59) durch Lenny Gutsche nach Zuspiel von Michi Urbanek

0:9 (40:38) durch Florian Döring nach Zuspiel von Michi Urbanek
1:9 (45:52) Gegentor durch Marcel Citovsky
1:10 (46:40) durch Michi Urbanek nach Zuspiel von Florian Döring
1:11 (46.54) durch Nico Feix nach Zuspiel von Florian Döring
1:12 (51:07) durch Florian Brand nach Zuspiel von Florian Döring

Strafzeiten: Königsbrunn 22, Türkheim 30

 

 

Endlich Eis

Seit ein paar Tagen arbeiten die Eismeister des ESV Türkheim und deren zahlreiche Helfer unermüdlich an der Eisfläche im Sieben-Schwaben-Stadion. Die ersten frostigen Nächte dieses Jahres wurden genutzt, um mit dem generalüberholten Kühlgerät die untersten Schichten Eis aufzubringen.

Das ist ein recht mühsames Geschäft: mit einer Fahrt der „Zamboni“ Eismaschine wird eine etwa einen halben Millimeter dicke Eisschicht aufgetragen. Für die nötigen 5 bis 6 Zentimeter Eisfläche sind mehr als 100 Fahrten nötig. Pro Fahrt werden dabei ca. 1000 Liter Wasser aufgetragen und zum Gefrieren gebracht. Macht das mal zuhause mit Eurem Kühlschrank!

Nach zwei Nächten harter Arbeit war eine Zwischenetappe erreicht: Samstag Abend ging es darum, die Linien auf die Eisfläche zu malen. Dabei wurde handelsübliche, mit Wasser angerührte Dispersionsfarbe verwendet, die mit dem Pinsel oder der Rolle auf die Eisfläche gestrichen wird. Die Farbe gefriert dabei sehr schnell und muss nicht lange trocknen. Die von Hans Keller erfundene Zirkel-Rolle mit Nachschubtank erleichterte dabei das Malen der Kreise sehr. Anschließend wurde mit der Giesskanne eine Schutzschicht Eis auf die gemalten Linien aufgetragen, damit weitere Fahrten mit dem „Zamboni“ die akkurat gemalten Linien nicht mehr verschmieren konnten.

Viele Hände, schnelles Ende!

Eismeister Hans Keller konnte dieses Jahr einen Rekord vermelden: nach nur 1 1/2 Stunden waren die Linien fertig. So schnell war man in Türkheim noch nie! Zum einen lag das an der perfekten Organisation und Arbeitsvorbereitung, zum anderen natürlich auch daran, dass eine grosse Zahl von Helfern mitgeholfen haben.

Jetzt geht es darum, die Eisfläche weiter aufzubauen, um die nötige Schichtdicke von 5 bis 6 Zentimetern zu erreichen. Wenn alles glatt läuft, wird man im Sieben-Schwaben Stadion Mitte dieser Woche den regulären Betrieb aufnehmen können.

Eishockey – Eiskunstlauf – Eisvermietung