ESV Türkheim : EG Woodstocks Augsburg 3 : 5  (0:2, 2:1, 1:2)

ESV Türkheim unterliegt im Saisonfinale Woodstocks Augsburg

Es hätte mit dem 3.Tabellenplatz noch klappen können, hätten die Türkheimer eine oder mehrere ihrer hochkarätigen Chancen im Spiel gegen die Woodstocks verwandelt. So bleibt für den ESV Türkheim in einer durchwachsenen Saison 21/22 nur der 4.Platz.

Beide Teams kamen nochmals mit einer vernünftigen Mannschaftsstärke zum Saisonabschluss aufs Eis. Augsburg trat mit 3 Reihen an, Trainer Michael Fischer ließ nochmals 20 Spieler auflaufen und hatte das Ziel „ Sieg“ ausgegeben. Die Hausherren versuchten einiges, doch wirklich dominant waren die Blau/Gelben im Auftaktdrittel nicht. Schwer taten sich die Türkheimer im Spielaufbau und vor dem Tor. Wie über den gesamten Saisonverlauf hatten die ESVler mehr Chancen im Spiel, doch die Führungstreffer erzielte die EGW. Mit einem Bauerntrick gingen die Gäste in der 12.min in Führung. Kurz vor der Pause erhöhten die Gäste in Überzahl noch auf 2:0, in zwei PowerPlays gelang den Hausherren dagegen kein Tor. Im Mitteldrittel zogen die Woodstocks in der 24. Min auf 3:0 davon. Die Türkheimer steckten aber nicht auf und kamen mit einem Doppelschlag in der 26./27.min wieder ran. Den Anschlusstreffer zum 1:3 erzielte Moritz Hanslbauer, das 2:3 Benedikt Scheitle. Beide Treffer bereitete Stürmer Andreas Pross vor. Türkheims siebter Gegenspieler war wiedermal der Pfosten. Maxi Döring und Moritz Lerchner scheiterten jeweils an diesem. Beim Spielstand von 2:3 wurden nochmals die Seiten gewechselt. Wenige Sekunden nach dem Wiederbeginn glich Andi Pross zum 3:3 aus, Assist: Maxi Sams/Jonas Müller. Alle Versuche der Türkheimer, den Führungstreffer zu erzielen scheiterten, beste Möglichkeiten im Alleingang konnten nicht genutzt werden. Der EGW gelang hingegen in der 48.min der erneute Führungstreffer zum 4:3. Der in Rückstand geratene ESVT war jetzt bemüht den Ausgleich zu erzielen. EGW Coach nahm jetzt eine Auszeit um seine Truppe neu zu justieren. Im Schlussspurt nahmen die Türkheimer noch ihre Auszeit und Goalie Michael Bernthaler für einen schsten Feldspieler vom Eis. Hier hatten die Augsburger das Glück auf ihrer Seite und erzielten mit einem Empty Net Goal das 5:3. Wie im Hinspiel in Augsburg hatten die Türkheimer ein deutliches Chancen plus, bringen aber den Puck im Tor nicht unter. Für die Türkheimer bleibt damit der 4.Platz, am Ende einer schwierigen Saison die jetzt aufgearbeitet werden muss. War man doch angetreten um um die PlayOff Plätze mitzuspielen. Dies gelang den Türkheimer über den Saisonverlauf aber nicht.

ESV Trainer Michael Fischer: „Das erste Drittel haben wir nicht schlecht gespielt, aber die Tore hat der Gegner gemacht. Vorausgegangen waren Unachtsamkeiten im Spielaufbau und mangelnde Aggressivität in der eigenen Zone. Im zweiten Drittel haben wir gezeigt was wir können und dann einen 3 Tore Rückstand egalisiert. Das war ein sehr gutes Drittel von allen Reihen. Im Schlussdrittel waren wir an der Führung näher dran als die Augsburger, aber das nächste Tor machte leider wieder Augsburg. Wenn man so hochwertige Chancen wie wir sie wieder hatten nicht nutzt, dann wird es schwer gegen bissigere und effektivere Gegner, die nicht viele Chancen benötigen zu siegen. Bevor die Jungs in die Off Ice Saison verabschiedet werden, wird diese nicht einfache Saison mit der Mannschaft noch aufgearbeitet. Wir müssen die Fehler und das Tief, worin sich einige Spieler befunden haben analysieren, die Erfahrung mitnehmen um in der kommenden Saison stärker zurückkommen.“

 

Strafzeiten:

ESVT                         14 min

EGWA                       20 min

 

Schüsse auf das Tor:

ESVT                          35

EGWA                      21

 

Zuschauer:                124     

EG Woodstocks Augsburg : ESV Türkheim 7 : 4 (2:0, 2:4, 3:0)

Wie verhext, ESV Türkheim verliert sehr unglücklich Spiel und Spieler  

Man war am vergangenen Wochenende auf einem guten Weg, tankte Selbstbewusstsein und sicherte sich mit dem 10:4 gegen Senden drei Punkte. Gegen die EGW Augsburg konnte die Türkheimer nicht punkten, sie waren spielerisch die Besseren, hatten mehr Torchancen konnten aber daraus kein Kapital schlagen. Trainer Michael Fischer ging bei Spielstand von 5:4 dann in der Endphase des Spiels volles Risiko, sodass die Woodstocks mit zwei EmptyNetGoals den knappen Vorsprung noch ausbauen konnten.

Die Türkheimer hatten schon bei der Anreise ihre Probleme. Sie gerieten im Augsburger Stadtzentrum in eine Corona Demonstration und kamen mit Verspätung am Curt-Fränzel-Stadion an. Die EG Woodstocks Augsburg trat mit 21 Spielern an, der ESV konnte nur 15 Feldspielerauf bieten. Im Tor stand Türkheims Nummer 31 Michael Bernthaler. Der ESVT übernahm mit dem Spielbeginn das Kommando und erspielte sich in den ersten Minuten einige gute Chancen, EGW Goalie Alexander Örtel hatte gleich viel zu tun. Völlig überraschend fiel dann das erste Tor. In der 5.min nutzt die EGW nach einen Konter ihre Chance und geht mit der ersten Offensivaktion mit 1:0 in Führung. Im ersten ESV-PowerPlay rettet wiedermal der Pfosten, der Schuss kam von Kapitän Sascha Volger. Die Woodstock erhöhten in der 15.min auf 2:0, ein Schuss von der Grundlinie ging über Bernthalers Schulter ins Netz. Der ESV mit einem Chancen-Plus brachte den Puck im Auftaktdrittel nicht ins Tor. Der ESV ging im Mitteldrittel mit mehr Biss an die Sache und erhöhte das Tempo und hatte in der 23.min wiedermal nicht das Quäntchen Glück zum Torerfolg. Nach einem weiteren Pfostenschuss von Volger blieb der Puck auf der Torlinie liegen. Zwei Minuten später klappten es dann endlich. Nach einer beherzten Aktion von Moritz Hanslbauer traf Markus Kerber zum 1:2. Ab der 26.min wurden es in einem EGW PowerPlay auf beiden Seiten gefährlich. Zunächste rettet Michi Bernthaler mit einem SuperSafe für den ESV und im Gegenzug scheiterte Marco Fichtl nach einem Break aus einer ungünstigen Position an Örtel. Die Woodstocks konnten dann mit einem abgefälschten Schuss von der blauen Linie ihren ersten PP-Treffer zum 3:1 erzielen. Der ESVT verkürzten nach einem Alleingang von Volger in der 28.min auf 3:2 und nur eine Minute später glichen die Blau/Gelben zum 3:3 aus. Türkheims 1.Reihe kombinierte die EGW Verteidigung über Marco Fichtl und Maxi Döring aus, Markus Kerber vollstreckte und erzielte seinen zweiten im Spiel. Die Hausherren konnten im nächsten PP wieder in Führung gehen. Einen Rebound verwandelte Merkle zum 4:3, der Abpraller sprang ihm vor den Schläger. Doch der ESV kam wieder zurück: Im ESV-PP ab der 37.min gelang dies zunächst nicht, war aber nach Ablauf der Strafe weiter am Drücker. Den Querpass von Andreas Pross verwandelte Moritz Hanslbauer zum erneuten Ausgleich, Assist Volger. Der ESV hatte in der Schlussminute eine weiter 100% Chance, einen Ouerpass von Maxi Döring konnte ein mitlaufender Stürmer nicht im Tor unterbringen. Im Schlussdrittel sollte die Entscheidung fallen. Der ESV Türkheim jetzt um den Führungstreffer bemüht, arbeitete hart und intensiv in einem insgesamt fairen Spiel, musste aber zu Beginn des Drittel auf die Verteidiger Bastian Hitzelberger und Florian Zacher verzichten. „Nicht nur das wir im Abschluss kein Glück haben, uns fällt mit Bastian Hitzelberger ein Verteidiger und Nachwuchstrainer bis zum Saisonende aus. Irgendwie geht’s uns gerade ziemlich nass hinein, so Sportlicher Leiter Franz Döring.“ Die Hausherren lauerten weiter auf Konterchancen. Nach einer Scheiben Eroberung, als die ESV Spieler tief gingen, war die EGW erfolgreich und ging in der 50.min mit 5:4 in Führung. Wenige Sekunden nach dem Treffer erhielten die Hausherren eine Zwei-Minuten-Strafe und Trainer Michael Fischer reagierte und ließ nur noch mit zwei Reihen stürmen. Der ESV im PP setzte die EGW wieder in der Defensivzone fest. Die größte Möglichkeit hatte hier nochmals Hanslbauer dem der Puck vor den Schläger fiel. Der überraschte U20 Stürmer traf aber nur den Brustschutz des Goalies. In der 56.min eine weitere Strafe für die Woodstocks. Fischer nahm jetzt eine Auszeit und gab nochmals Anweisungen. Der ESV fast permanent vor dem Tor der Augsburger war aber an diesem Abend glücklos. Fischer setzte jetzt alles auf eine Karte und nahm Goalie Bernthaler für einen sechsten Feldspieler vom Eis, was die EGW mit zwei EmptyNetGoals konterte.

Türkheims Trainer Michael Fischer nach dem Spiel: „Wir sind in die Partie gegangen und wollten hinten sicher stehen und erstmal kein Tor kassieren. Dann steht es nach dem 1. Drittel 2:0 für Augsburg. Durch mangelnde Aggressivität und individuellen Fehlern hat Augsburg im 1.Drittel seine Chancen genutzt. Ab dem 2. Drittel dominieren wir den Gegner, erarbeiten uns viele Chancen lassen sehr wenig zu, machen aber aus 48 Torschüssen nur 4 Tore. Momentan macht es uns fast jeder Gegner vor was Effizienz vor dem Tor bedeutet.“

Strafzeiten:

EGW                          10 min

ESVT                          8 min

Torschüsse:

EGW                           28

ESVT                          48

Zuschauer:            54

ESV Türkheim : 1.EC Senden 10 : 4 (4:1, 5:2, 1:1)

Türkheim zahlt für den Sieg einen hohen Preis

Mit einem souveränen Sieg gegen den 1.EC Senden geht der ESVT in das letzte Saisondrittel, zahlt dafür aber einen hohen Preis mit drei verletzten Spielern. Sportlicher Leiter Franz Döring und Trainer Michael Fischer waren am Ende ganz schön angefressen.

Die Gäste gingen mit 4 Reihen und 19 Spielern in die Begegnung, der ESV Türkheim musste kurzfristig auch noch auf Felix Ambos verzichten und trat mit 18 Spielern an. Im Tor begann Michael Bernthaler auf Türkheimer Seite und Patrick Wagner bei den Crocodiles. Mit dem Eröffnungsbully nahmen die Unterallgäuer das Spiel in die Hand und bestimmten dies über den gesamten Spielverlauf. Bereits in der ersten Spielminute hatten die Blau/Gelben durch seine erste Reihe zwei Chancen und machten im ersten PowerPlay ab 01:00 Minute mächtig Druck. Der erste Treffer fiel dann kurz nach Ablauf der Strafzeit. Joel Sirch gewann ein Bully im Angriffsdrittel, legte die Scheibe auf Michi Urbanek an der blauen Linie stehend. Mit einem Direktschuss traf Urbanek zum 1:0. Nur eine Minute später erhöhten die Türkheimer auf 2:0. Zunächst scheiterte Maxi Döring im eins gegen eins an Goalie Wagner, sein Sturmpartner Markus Kerber eroberte die Scheibe hinter dem Tor wieder, zog vor den Kasten und versenkte den Puck mit der Rückhand. Senden kam in der 6.min zum ersten Mal in Überzahl auf das Eis. Der ESVT ließ in den folgenden zwei Minuten keinen Torschuss zu. Die Hausherren drückten aufs Tempo und erarbeiteten sich weitere Chancen. Nach einem Ellenbogencheck der nicht geahndet wurde, ging Verteidiger Florian Zacher blutend in die Kabine. Ab der 13.min folgte ein weiteres Überzahlspiel des ESVT, das nach wenigen Sekunden durch einen Torerfolg beendent war. Sascha Volger zog von der blauen Linie ab, der Puck wurde im Slot durch Jonas Müller zum 3:0 ins Tor gelenkt, Assist: Urbanek. Die Crocodiles verkürzten im PowerPlay in der 15.min auf 1:3. Im selben Überzahlspiel der Gäste scheiterte Maxi Döring nach einem Break von der rechten Seite kommend am Pfosten. Die Hausherren erhöhten in eigener Überzahl durch Benjamin Biddle von der blauen Linie auf 4:1, Assist: Bastian Hitzelberger/Marco Fichtl. Mit einer klaren Führung der Türkheimer ging es in die Drittelpause. Ins Mitteldrittel startete der ESVT mit U 20 Goalie Johannes Schöner. Türkheim setzte das Spiel mit dem gleichen Schwung fort und erhöhte bereits nach 60 Sekunden auf 5:1. Wieder war es Biddle der humorlos den Puck von der blauen Linie ins Netz schoss, Assist: Guggemos. Johannes Schöner konnte sich eine Minute später zum ersten Mal auszeichnen, als er in einem zwei gegen eins Sieger gegen die Angreifer blieb. Einen Ab- praller verwandelte Manuel Vacca in der 24.min für die Gäste. Die Blau/Gelben ließen sich vom Gegentreffer zum 2:5 aber nicht von ihrem Spielsystem abbringen. Der nächste Treffer folgte in der 31.min. Andreas Pross kam von der Strafbank und eroberte in der Sendener Defensivzone die Scheibe in der linken Ecke, seinen Pass verwandelte erneut Jonas Müller mit seinem zweiten Treffer. Nur zwei Minuten später das 7:2 im ESV-PowerPlay. Senden in Scheibenbesitz wurde im eigenen Drittel angegangen. Fabian Guggemos eroberte den Puck, spielte diesen schnell auf Maxi Döring weiter, der den Puck schnörkellos ins obere rechte Eck schlug. Während eines weiteren ESV-Angriffs wurde Joel Sirch von hinten gecheckt, er musste das Spiel ebenfalls abbrechen. Senden verkürzte durch Armin Nussbaumer in Überzahl auf 3:7. In der Schlussphase des Mitteldrittels folgte ein Doppelschlag der ESVler. Einen Rebound verwandelte Andi Pross zum 8:3, Assist: Volger/Müller. Mit einem weiteren Angriff über rechts, eingeleitete durch Marco Fichtl, folgte das nächste Tor. Er wurde aus dem eigenen Drittel durch Biddle angespielt, trieb den Puck ins Angriffsdrittel, sein Zuspiel wurde durch Markus Kerber zum 9:3 abgeschlossen. Spätestens jetzt war das Spiel entschieden. Im Schlussdrittel wurde es ruppig, die Gäste durch den Spielstand gefrustet, zogen 6 Strafen und eine Spieldauer (Ehrenberg), spielten insgeasmt 13 Minuten in Unterzahl. Die Hausherren nahmen jetzt das Tempo etwas raus, kontrollierten aber weiter das Geschehen. Der EC Senden spielte nur noch auf Spielverstörung. In der 55.min machte es der ESVT dann zweistellig. Fabian Guggemos schlug den Puck zum 10:3 in die Maschen, den Treffer bereiteten Moritz Lerchner und Kapitän Sascha Volger vor. Senden konnte in der 56.min nach einem Missverständnis in Türkheims Hintermannschaft durch Bauer auf 4:10 verkürzen. In den Schlussminuten folgten zwei längere Spielunterbrechungen. Zunächst musste Sendens Goalie Wagner verletzt vom Eis, als mehrere Spieler über den liegenden Torwart stolperten. Ihm folgte ESV Stürmer Fabian Guggemos, für ihn ist die Saison beendet.  Beide mussten ins Krankenhaus. Der ESVT gewann nach 60 Minuten in der Höhe verdient und nahm 3 Punkte aus der Partie mit.

 

ESV Trainer Michael Fischer: „Ich bin froh das bei einigen Spielern der Knoten geplatzt ist und sie wieder das Tor treffen. Die letzten Wochen waren wir in Sachen Abschluss und Chancenverwertung nicht gerade vom Glück gesegnet. Zwei Drittel haben wir ein ordentliches Hockey gespielt und haben nicht viel zugelassen. Im letzten Drittel war der Gegner nur darauf aus unser Spiel kaputt zu machen. Mit drei verletzten Spieler haben wir dafür einen hohen Preis gezahlt. Das hatte mit Eishockey wenig zu tun was Senden im letzten Drittel bot.“

 

Strafzeiten:

ESVT                         20 min

1.EC Senden              24 min + 5 + 20 für Ehrenberg

 

Schüsse auf das Tor:

ESVT                          47

1.EC Senden             26

 

Zuschauer:                80       

ESV Türkheim : EV Bad Wörishofen 5 : 6 n.P. (1:2, 1:1, 3:2)

Im Derby gegen den Landesligisten muss sich der ESV Türkheim erst im Penaltyschießen geschlagen geben

Nach 60 Minuten steht es unentschieden! Im Penaltyschießen war das Glück dann auf Seite der Wölfe, wie auch bei drei kuriosen Toren. Der ESVT kann in einer starken Druckphase drei Tore schießen und bringt die Wölfe knapp an eine Niederlage.

Die Ausgangslage konnte im Derby nicht unterschiedlicher sein. Der Landesligist aus der Kurstadt ging nach einer vierwöchiger Spielpause mit neuem Trainer und 4 Reihen in das Derby. Der ESV Türkheim brachte 16 Feldspieler auf das Eis, im Tor stand Michael Bernthaler, als Backup lief U20 Goalie Johannes Schöner auf. Die Angriffsreihen wurden durch Trainer Fischer neu zusammengestellt um Akzente zu setzen (1. und 2. Reihe), war aber auch durch den Ausfall von 5 Feldspieler in der 3 Reihe erfoderlich. Die Wölfe kamen schnell und gut organisiert in die Partie und konnten bereits in der 2.min mit einem perfekten Spielzug die Türkheimer überraschen und mit 1:0 in Führung gehen. Christoph Heckelsmüller traf auf Vorarbeit von A. Schönberger. Im weiteren Verlauf hatten die Wörishofer den Fuß auf dem Gaspedal und zeigten mit ihrer Spielanlage für die Zuschauer ein schönes Eishockey, was der ESVT in den ersten 10 Minute mit seiner Zurückhaltung förderte. So nutzten die Wölfe ihr erstes PowerPlay in der 5.min zum 2:0. Ein Schuss von EVW-Verteidiger E. Schönberger wurde durch einen Türkheimer abgefälscht, der trudelnde Puck ging dann an Bernthalers rechte Schulter und ins Netz. Jetzt kamen die Türkheimer besser ins Spiel und erarbeiteten sich einige gute Möglichkeiten. Doch EVW Goalie Nick hatte zunächst die Scheiben sicher oder es rettete die Latte, wie in der 12.min. Das ab der 14.min laufende Türkheimer Überzahlspiel wurde erfolgreich abgeschlossen. Der ESV kombinierte schnell und sicher über Jonas Müller und Marco Fichtl auf Benjamin Biddle, der dann mit einem Schuss von der blauen Linie zum 1:2 Anschlusstreffer erfolgreich war. Ein weiteres PowerPlay konnten die Türkheimer ab der 16.min nicht mit einem Torerfolg krönen, so ging es beim Spielstand von 1:2 in die erste Drittelpause. Im Mitteldrittel trafen die Wörishofer erneut im PowerPlay. Vycichlo und der Tscheche Horky ließen den Puck mehrfach vor dem Tor laufen bis im Tor des ESVT ein Loch war, dass Vycichlo in der 23.min zum 3:1 abschloss. Ein PP ab der 25.min wurde ebenfalls durch den EVW dominiert, diesmal ließen die Türkheimer Unterzahlspieler und ihr Goalie nichts zu und verteidigten geschickt ihren Kasten. Der ESV kam anschließend stärker auf, was sich mit dem Anschlusstreffer auswirkte. Michi Urbanek schickte mit seinem Pass U20 Stürmer Moritz Hanslbauer auf die Reise. Moritz kam über links und setzte den Puck mit einem scharfen Schuss in der 33.min zum 2:3 in die Maschen. Ab der 35.min wechselten die Kurstädter den Torhüter, für Andreas Nick kam Benedict Staller. Mit dem Drittelergebnis 1:1 gingen beide Teams nach 40 Minuten in die Pause. Im Schlussdrittel ging ESV Stürmer Felix Ambos für Kapitän Sascha Volger in die Verteidigung, Volger setzte nach einem Check aus. Der EV Bad Wörishofen hatte den glücklicheren Start ins 3.Drittel. Franz Schmidt erhöhte in der 42.min auf 4:2, als die Scheibe durch einen ESVler abgelenkt wurde und über die Torlinie rutschte. In der 45.min das nächste kuriose Tor. Ein Schuss Richtung ESVT Tor landete zunächst am Kopf eines EVW Spielers. Die Scheibe fiel dem überraschten Fabian Staib auf den Schläger der dann ungehindert zum 5:2 einschieben konnte. Der angezeigte Spielstand auf der Stadionuhr schien nach einer Vorentscheidung aus. „Wenn du solche Tore kassierst, wie das zweite, vierte und fünfte dann ist das Glück vermutlich auf der anderen Seite, sagt Türkheims Goalie Michi Bernthaler.“ Die Blau/Gelben zeigten weiterhin eine hohe Moral und viel Einsatz und steckten trotz des 3 Tore-Rückstands nicht auf und erarbeiteten sich jetzt viele Chancen (Torschussverhältnis ESVT 18,EVW 8), es folgten dann zwei ganz starke Minuten der Türkheimer. Zunächst traf Moritz Hanslbauer in der 49.min zum 3:5. Kerber eroberte die Scheibe im Mitteldrittel und spielte diese auf Bastian Hitzelberger. Hitzi spielte diese auf die weiche Seite auf den mitlaufenden Hanslbauer, der mit einem Direktschuss verwandelte. Nur 20 Sekunden später liefen die Türkheimer Stürmer Döring/Kerber/Hanslbauer im Drei gegen Zwei auf das Tor von Staller. Den Puck netzte Markus Kerber zum 4:5 ein, Assist: Hitzelberger. Das folgende Bully gewann der ESVT und startete den nächsten Angiff. Biddle und Ambos leiteten den Ausgleichtreffer ein, Jonas Müller traf 18 Sekunden später zum 5:5, der ESVT drehte das Spiel, was EVW Coach Dominic Weiss zum Handeln zwang. Er nahm für sein Team eine Auszeit. Im weiteren Spielverlauf fiel kein weiteres Tor, sodass über ein Penaltyschiessen der Sieger ermittelt werden musste. Im abschließenden Penaltyschiessen verwandelte David Vycichlo den entscheidenen 4 Penalty, nachdem Biddle, Döring und Guggemos auf ESVT Seite scheiterten und Volger den ersten verwandelte. Bei den Kurstädtern verwandelte Gaisser und Vycichlo, Telez und Horky scheiterten. „ Unsere Einstellung und Moral gegen den Landesligisten war sehr gut. Nach dem 5:2 konnten wir das Spiel drehen und ausgleichen. Das Glück fehlt uns noch, das Torgestänge ist nach wie vor unser Freund. Ich denke die Zuschauer sahen ein spannendes Derby, wir hätte uns gerne mehr gewünscht, sagt Türkheims Sportlicher Leiter Franz Döring.“

 

ESV Trainer Michael Fischer: „Wir haben gegen Bad Wörishofen ein paar Umstellungen vorgenommen und unser Überzahlspiel geändert, um in erster Linie wieder mehr Sicherheit zu bekommen. Zu Beginn des Spiels waren wir zu passiv. Aber von Drittel zu Drittel haben wir uns gesteigert. Die Jungs haben zudem taktisch sehr diszipliniert gespielt. Alles in allem war das ein ordentliches Spiel von meiner Mannschaft.“

 

Strafzeiten:

ESVT                         8 min

EVW                           8 min

 

Schüsse auf das Tor:

ESVT                         38

EVW                          35

 

Zuschauer:                97

 

Am Samstag den 29.01.2022 muss der ESV Türkheim auswärts wieder ran. Höhepunkt in der Saison ist für die Türkheimer Spieler natürlich das Spiel gegen die EG Woodstocks Augsburg im legendären Curt-Fränzel-Stadion, Spielstätte der Augsburger Panthers.

Anspiel ist um 20:15 Uhr.

ESV Türkheim : ERC Sonthofen 1 : 5 (1:0, 0:3, 0:2)

Türkheim kann gegen den Tabellenführer lange mithalten

In einem sehr temporeichen, kampfbetonten Spiel haben die Türkheimer gegen den Favoriten aus dem Oberallgäu das Nachsehen.

Im Spiel gegen den Tabellenführer sahen die Zuschauer ein spannendes und sehr schnelles Meisterschaftsspiel. Die Gäste gingen mit vier Reihen in die Begegnung und hatten damit gegen die mit drei Reihen spielenden Hausherren einen Vorteil, der sich im Schlussdrittel auswirkte. Mit Spielbeginn entwickelte sich eine sehr schnelle Partie die im Verlauf von beiden Mannschaften sehr kampfbetont geführt wurde und beidseitig viele Strafzeiten ergab. Beide Teams erarbeiteten sich Torchancen, die aber immer wieder durch geschickt geführte Defensivarbeit ausgehebelt wurde. Der ESVT geriet zur Drittelmitte in doppelte Unterzahl und verhinderte in dieser Spielphase eine mögliche Gästeführung. Im zweiten ESV-PowerPlay gingen die Türkheimer durch einen Treffer von Verteidiger Michal Urbanek in der 17.min mit 1:0 in Führung. Der ESVT kam ins Angriffsdrittel, kombinierte schnell und setzte die Gäste damit unter Druck. Auf Zuspiel von Fabian Guggemos und Kapitän Sascha Volger sprang die Scheibe nach Urbaneks Schuss von Stadelmanns Stockhand ins Netz. Nach einem Foul der Sonthofener mussten die Bulls ab der 17.min ohne David Mische (5 min + Spieldauer) weiterspielen. Türkheim gelang bis zur Pause kein weiterer Treffer trotz einiger Möglichkeiten und ging mit der verdienten, aber knappen Führung in die Drittelpause. Nach dem Seitenwechsel kam der ESVT wieder gut in die Partie und hatte eine Chance durch Markus Kerber als er sich gegen zwei Sonthofener durchsetzte, aber am ERC-Goalie scheiterte. In der 27.min die nächste Möglichkeit zum Ausbau der Führung durch Türkheims zweiter Reihe die mit einem Doppelschlag aber scheiterte. Die Gäste kamen in der 32.min zum Ausgleich. Ein Konter zwei gegen eins nutze Engler auf Zuspiel von Kevin Adebahr zum 1:1. Der ERC immer wieder angetrieben durch seine Kontingentspieler Havlicek, Spican und Kames kam jetzt immer besser ins Spiel. Der ESVT wurde in der 35.min hinten festgespielt und auf Vorarbeit von Ondrej Havlicek versenkte Spican die Scheibe unhaltbar für ESV-Goalie Michi Bernthaler zum 2:1 im Tor, der in diesem Spiel eine starke Torhüterleistung zeigte. Beide erarbeiteten anschließend einen PowerPlay-Treffer zum 3:1. Im Schlussdrittel versuchte der ESVT nochmals die Wende herbeiführen. Doch Sonthofens vier Reihen hatten jetzt mehr Dampf und bestimmten das Spiel. Nach 45 Sekunden konnte der ERC die Entscheidung herbeiführen. Urbanek verlor im eigenen PowerPlay den Puck, sodass Ottenbreit den eingeleiteten Konter von Kames und Havlicek zum 4:1 abschließen konnte. Der ESV war jetzt mit viel Defensivarbeit beschäftigt und konnte Offensiv nur noch wenig Akzente setzen. Den Schlusspunkt setzten die Gäste in der 59.min durch Stallas 5:1.

ESV Trainer Michael Fischer: „Am spielerischen und an der Moral mangelt es meiner Mannschaft nicht. Unser Aufwand den wir betreiben wird momentan nicht belohnt. Gerade gegen Sonthofen die jeden kleinen Fehler gnadenlos ausnutzen müssen wir in machen Spielsituationen clever rangehen. Wir haben wieder ein gutes Spiel gezeigt, haben aber immer noch Ladehemmung vor dem Tor des Gegners. Wir müssen uns jetzt aus diesem Loch rausziehen, der Knoten wird platzen.“

 

Strafzeiten:

ESVT                         22 min

ERC Sonthofen          20min +5min  + Spieldauer

 

Schüsse auf das Tor:

ESVT                         27

ERC Sonthofen          41

 

Zuschauer:                97

 

Am kommenden Wochenende geht es für den ESV Türkheim mit zwei Heimspielen weiter, davon ein Derby gegen die Wölfe. Zum Auftakt des Doppelspielwochenendes spielen die Türkheimer bereits am Freitag den 21.Januar um 20:00 Uhr gegen den EV Bad Wörishofen. Das Spiel findet in Bad Wörishofen statt ist aber ein Heimspiel des ESV Türkheim. Am Sonntag den 23.Januar empfängt der ESVT dann den 1.EC Senden zum Rückspiel, Anspiel ist wie gewohnt um 16:30 Uhr