Türkheim will in Lindau Playoffeinzug perfekt machen

Den Einzug in die Playoffs der Bezirksliga haben die ESV Türkheim Celtics vor der Saison als klares Ziel ausgegeben. Gelingen kann das den Jungs von Trainerduo Fischer-Furtner schon am kommenden Sonntag beim Auswärtsspiel in Lindau. Mit einem Sieg würde man sich drei Spieltage vor Ende der Hauptrunde für die Playoffs qualifizieren und damit um den Aufstieg in die Landesliga mitspielen. Ein leichtes Unterfangen wird es bei der zweiten Mannschaft des Oberligisten aus Lindau aber keineswegs werden. Das Hinspiel gewann der ESVT zwar am Ende relativ deutlich mit 6:1, die Islanders machten es den Celtics aber lange schwer. Das Team der Westallgäuer setzt sich zusammen aus einigen Routiniers wie Patrick Prell oder Michael Wellenberger und jungen wilden aus dem Nachwuchs der Lindauer Oberligamannschaft. Auch die letzten Ergebnisse der Islanders lassen aufhorchen. Die letzten drei Partien konnten alle samt gewonnen werden, darunter war auch ein 2:5 Auswärtssieg bei den Wölfen aus Bad Wörishofen. Beim ESVT konzentriert man sich nach der Niederlage in Ravensburg nun voll auf kommenden Sonntag. Unter der Woche hat sich das Lazarett der Celtics etwas gelichtet. Markus Kerber, Bastian Hitzelberger und Friedrich Keller konnten wieder ins Training einsteigen. Ob es bei dem ein oder anderen schon für einen Einsatz am Wochenende reicht, wird sich kurzfristig zeigen.
Türkheims A-Kapitän Maxi Döring fand vor dem Spiel gegen Lindau folgende Worte: „Lindau wird sicherlich kein leichter Gegner. Wir müssen versuchen vom 1. Drittel an in unser Spiel zu finden und konzentriert und vor allem diszipliniert zu spielen.“
Spielbeginn ist am Sonntag um 17:30 Uhr. Die Celtics reisen wieder mit dem Bus nach Lindau, wer mitfahren möchte kann sich unter 0173/2347279 anmelden. Die Kosten belaufen sich auf 5€. Abfahrt ist um 14:30 Uhr am Sieben-Schwaben-Stadion.

EV Ravensburg 4:0 ESV Türkheim (2:0/0:0/2:0)

Celtics kassieren in Ravensburg die dritte Saisonniederlage

Unkonzentrierte Defensivarbeit und zu wenig Durchschlagskraft im Angriff waren die Hauptgründe für die Niederlage in Ravensburg. Die favorisierten Hausherren erwischten dagegen einen Sahnetag und konnten ihre ganze spielerische Klasse aufs Eis bringen.
Beide Mannschaften gingen mit vier Sturmreihen in die Partie. Im Tor des ESVT stand Michael Bernthaler. Wenige Sekunden nach Spielbeginn, die erste Hiobsbotschaft für Türkheim. Maxi Sams musste nach seinem ersten Einsatz verletzungsbedingt vom Eis, für ihn war die Partie beendet. Ravensburg kam besser ins Spiel und machte gleich mächtig Druck vor dem Tor der Celtics. Vor allem die Ravensburger Paradereihe mit Philipp und Simon Heckenberger sollte der Türkheimer Defensive über das ganze Spiel zum Problem werden, dass nur schwer in den Griff zu bekommen war. In der 6. und 8. Spielminute dann das, was in den ersten Spielminuten in der CHG-Arena in der Luft lag: Die Ravensburger Führung durch einen Doppelschlag von Heckenberger und Mezler. Der frühe Rückstand schien die Celtics aber wachgerüttelt zu haben. Von nun an nahm man auch mehr und mehr am Spielgeschehen teil und erarbeitete sich die ein oder andere gute Torgelegenheit. Auf der anderen Seite hielt Michael Bernthaler alle weiteren Ravensburger Schussversuche, sodass es mit einem 2:0 Rückstand in die erste Pause ging.
Im zweiten Drittel sahen die 178 Zuschauer nun das erwartete Spiel auf Augenhöhe, jedoch weiterhin mit leichtem Übergewicht der Ravensburger, die zwar mehr Torchancen als Türkheim kreierten, ein weiterer Treffer sollte ihnen aber vorerst verwehrt bleiben. Auch die Celtics hatten gute Möglichkeiten den Anschlusstreffer zu erzielen. Allerdings blieben aussichtsreiche Überzahlsituationen ungenutzt und spätestens am gut aufgelegten Heimtorhüter Jonas Waldherr war Endstation.
Im dritten Drittel setzte der ESVT dann alles auf eine Karte und agierte deutlich offensiver als in den ersten beiden Spielabschnitten. Man versuchte Ravensburg nun schon früh in der eigenen Zone zu stören. Zwar entstanden dadurch wieder gute Möglichkeiten auf den ersehnten Anschlusstreffer doch das Ravensburger Tor schien an diesem Abend wie vernagelt. In der 49. Spielminute zeigte Ravensburg, wie es besser geht. Der Ex-Oberligaspieler vom EV Lindau, Adrian Kirsch markierte den dritten Treffer für die Ravensburger, Michael Bernthaler im Tor war machtlos. Kurz darauf mussten Fabian Guggemos und Michael Urbanek in die Kühlbox. In der darauffolgenden 3:5 Unterzahlsituation ließ sich Dustin Vycichlo die Chance nicht nehmen und sorgte mit dem 4:0 für die Vorentscheidung und damit auch für den Endstand.
Durch die Niederlage schrumpft der Vorsprung auf den EVR auf 6 Punkte, die allerdings zwei Spiele weniger absolviert haben. Celtics-Coach Michi Fischer fand nach dem Spiel folgende Worte: „Wir hatten uns im Vorfeld viel vorgenommen haben aber von Anfang an nicht in unser Spiel gefunden. Zu mutlos haben wir fast das ganze Spiel agiert. Sind meist nachgelaufen und unser umschaltspiel war miserabel. In der Defensive Zone haben wir schlecht gearbeitet und haben kaum Zweikämpfe gewonnen. Offensiv hat die Durchschlagskraft gefehlt. Da haben wir auch ungewöhnlich wenig Torchancen kreiert.“
Ravensburg hat durch mehr Willen und Leidenschaft verdient gewonnen.
Alles in allem ein gebrauchter Tag für den ESV Türkheim, der aber nach wie vor beste Aussichten auf einen der beiden Playoffplätze hat. Ein Sieg fehlt den Celtics, um sicher unter den besten zwei der Tabelle zu landen. Die nächste Möglichkeit dazu bietet sich nächsten Sonntag. Dann gastiert man um 17:00 Uhr beim EV Lindau 1b.

Torschüsse:
EVR 47
ESVT 24

Strafzeiten:
EVR 12 min
ESVT 16 min

Zuschauer: 178

Celtics reisen zum Spitzenspiel nach Ravensburg

Für die ESV Türkheim Celtics steht am Sonntag die weiteste und wohl auch schwerste Auswärtsfahrt der bisherigen Saison auf dem Programm. Um 18:00 Uhr kommt es in der CHG-Arena zum Spitzenspiel gegen den EV Ravensburg.
Die Oberschwaben aus dem Nachbarbundesland, vor der Saison in die bayerische Bezirksliga gewechselt, gingen mit der Mission „direkter Aufstieg in die Landesliga“ an den Start. Dass die Bezirksliga kein Spaziergang wird, dürfte den Ravensburgern nach einem etwas holprigen Start, der alles andere nach Plan verlief, dann auch bewusst geworden sein. Den Niederlagen gegen Bad Wörishofen und Buchloe (5:0 Wertung wg. Einsatz eines nicht spielberichtigen Spielers) folgte die 7:4 Pleite im Hinspiel gegen die ESV Türkheim Celtics. Seitdem läuft es aber bei den Ravensburgern: Aus 6 weiteren Spielen konnte man mit 6 Siegen die volle Punkteausbeute holen und dem Anspruch, ein Spitzenteam der Liga zu sein, gerecht werden. Außerdem stellt man im Moment mit nur 24 Gegentreffern aus 12 Partien die beste Defensive der Liga. Der Kader, der Trainer Martin Massak zur Verfügung steht, ist fast identisch mit dem, der den Einzug in die Playoffs der Regionalliga Baden-Württemberg geschafft hat und weist zweifelsohne die höchste Qualität in der Bezirksligagruppe West auf. Ein schweres Brett also, dass es am Sonntag für die Celtics zu bohren gibt. Der ESVT steht weiterhin auf Platz 1 der Tabelle, dahinter lauern die Ravensburger mit 9 Punkten Abstand aber auch mit 2 weniger absolvierten Partien. Die Celtics konnten sich unter der Woche intensiv auf die Partie vorbereiten, müssen aber nach wie vor auf die Langzeitverletzten Stammkräfte Hitzelberger, Kerber und Keller verzichten. Auch hinter Marco Fichtl, der sich im Spiel gegen Schongau an der Schulter verletzte, steht noch ein Fragezeichen.
Die Favoritenrolle dürfte am Sonntag bei den Ravensburgern liegen. Dennoch wollen die Celtics alles dafür tun, die zweite Überraschung gegen Ravensburg in dieser Saison zu schaffen und die Punkte mit ins Unterallgäu zu nehmen. Übrigens: Den Celtics fehlen nur noch drei Punkte, um den Einzug in die Playoffs perfekt zu machen. Türkheims Co-Trainer Felix Furtner fand vor dem Spiel folgende Worte: „Das Topspiel der Liga steht an, Ravensburg gegen Türkheim. Das lässt doch alle Eishockeyherzen höherschlagen, oder? Dementsprechend hat unser Team mit vollem Ehrgeiz, Konzentration und Härte unter der Woche trainiert. Es wird ein schweres Spiel für uns werden. Im Hinspiel haben wir auch sehr lange kämpfen müssen, um am Schluss als Sieger vom Eis zu gehen. Wir werden aber nicht umsonst nach Ravensburg reisen, sondern alles möglich dafür tun, um wieder mit drei Punkten nach Hause zu fahren.“
Wer die Celtics zum Spitzenspiel nach Ravensburg begleiten will, kann für 5€ im Mannschaftsbus des ESVT mitfahren. Anmeldungen unter: 01732347279. Abfahrt ist am Sonntag um 14:30 Uhr am Türkheimer Sieben-Schwaben-Stadion.

EA Schongau 1b – ESV Türkheim 3:6 (0:1/1:2/2:3)

Celtics bezwingen Mammuts und kommen den Playoffs ein großes Stück näher

Mit einem 3:6 Auswärtssieg holen sich die ESV Türkheim Celtics drei wichtige Punkte im Kampf um die Playoffplätze. Leicht machten es die Mammuts den Kelten aber nicht.
ESVT-Trainer Michi Fischer und sein Co-Trainer Felix Furtner konnten beide aus privaten Gründen nicht mit nach Schongau reisen, für sie übernahmen die verletzten Routiniers Bastian Hitzelberger und Markus Kerber den Trainerjob. Die Celtics gingen mit 4 vollständigen Reihen in die Partie, darunter die U20-Spieler Pius Bader, Felix Zinsmeister, Samuel Wexel, Benjamin Hofmann sowie Neuzugang Jakob Bottner. Im Tor stand an diesem Nachmittag Michael Bernthaler. Der Kader der Mammuts mit 11 Feldspielern und zwei Torhütern dagegen vergleichsweise dünn besetzt. Aufgrund eines technischen Defekts der Anzeigetafel im Schongauer Eisstadion verzögerte sich der Spielbeginn um 20 Minuten. Behoben werden konnte der Defekt dennoch nicht, die Anzeigetafel blieb über die komplette Spielzeit schwarz und die Spielzeit wurde von den Schongauer Zeitnehmern manuell gestoppt. Die ersten beiden Chancen der Partie sollte Schongau haben, Michael Bernthaler parierte aber beide Versuche souverän. Das Spiel war vor allem im ersten Drittel sehr zerfahren und beide Teams taten sich schwer, vernünftige Spielzüge zu kreieren. Dennoch sollte der erste Treffer für die Celtics schon in der fünften Spielminute fallen. Quasi mit dem ersten Torabschluss brachte Maxi Sams seine Farben mit 0:1 in Führung. Der weitere Spielverlauf im ersten Drittel war dann weniger sehenswert anzusehen. Nur vereinzelt entstanden Chancen, beide Torhüter hielten ihren Kasten aber erstmal sauber. Dafür füllte sich die Strafbank im ersten Drittel prächtig. Gleich 6×2 Minuten Strafe sprachen die beiden Unparteiischen im ersten Drittel aus.
Das zweite Drittel begann, wie das erste geendet hatte. Viele Strafzeiten, wenig Spielfluss und ein Tor für Türkheim. Jakob Bottner spielte die Scheibe zu Maxi Sams, der Türkheims Nummer 94 Samuel Wexel bediente, welcher auf 2:0 erhöhen konnte. Doch die Schongauer Antwort folgte prompt: Nur 3 Minuten später traf Martin Kößl zum 1:2 Anschlusstreffer. Die Celtics ließen sich dadurch aber nicht beirren und konnten nur wenig später den alten Abstand wieder herstellen. Benjamin Hofmann fungierte als Vorlagengeber für Fabian Guggemos, der allein auf Mammut-Torhüter Christopher Sievers zulief und zum 1:3 verwandelte. Mit diesem Spielstand ging es auch in die zweite Drittelpause.
Im dritten Drittel sahen die Zuschauer im Schongauer Eisstadion dann endlich den Favoriten aus Türkheim mit deutlich mehr Spielanteilen. Schongau konzentrierte sich hauptsächlich auf Konter, wurde aber trotzdem immer wieder brandgefährlich. Das hatte zur Folge, dass innerhalb zwei Minuten gleich drei Treffer fallen sollten. Erst erhöhte Marco Fichtl per Abpraller auf 1:4 für die Celtics, ehe Thitikorn Pramchuen auf Schongauer auf 2:4 verkürzen konnte und Maxi Sams nur kurz darauf mit seinem zweiten Treffer des Nachmittags auf 2:5 erhöhte. Doch Schongau gab nicht auf und kam durch das 3:5 von Willy Knebel nochmal auf zwei Tore ran. Mehr sollte von den Mammuts aber nicht mehr kommen. Den Schlusspunkt des Spiels setzte Maxi Döring auf Zuspiel von Benjamin Hofmann und Fabian Guggemos mit dem Treffer zum 3:6 Endstand. Ein besonderer Dank geht noch an die rund 30 mitgereisten ESVT-Fans, die ihre Celtics nach Spielende lautstark feierten.
Türkheims Kapitän Sascha Volger fand nach dem Spiel folgende Worte: „Wir haben die ersten beiden Drittel nicht zu unserem Spiel gefunden und zu viele leichte Strafzeiten gezogen. Im letzten Drittel haben wir uns dann belohnt und die wichtigen 3 Punkte geholt. Jetzt schauen wir nach vorne und freuen uns auf das Spitzenspiel am kommenden Sonntag in Ravensburg.“
Die Celtics bleiben nach dem Sieg in Schongau weiter Tabellenführer der Bezirksligagruppe West. Durch die zeitgleiche Niederlage des drittplatzierten ESV Bad Bayersoien in Kempten wächst der Vorsprung auf die Nicht-Playoffplätze sogar um weitere drei Zähler. Dennoch wollen sich die Celtics nicht auf diesem Polster ausruhen und legen ihre Konzentration nun auf das schwere Auswärtsspiel am kommenden Sonntag beim zweitplatzierten EV Ravensburg.

Torschüsse:
ESV Türkheim 49
EA Schongau 1b 35

Strafzeiten:
ESV Türkheim 18 min
EA Schongau 1b 12 min

Zuschauer: 50

Celtics vor schwerem Auswärtsspiel in Schongau

In der Bezirksligagruppe West beginnt so langsam die heiße Phase der Saison. Noch fünf Spiele stehen für das Team von Türkheims Trainerduo Fischer-Furtner in der Hauptrunde auf dem Programm. Als aktueller Tabellenführer haben die Celtics die Chancen auf die darauffolgenden Playoffs dabei selbst in der Hand. Was sich einfach an hört, dürfte aber ein schweres Unterfangen für die Unterallgäuer werden. Die erste Aufgabe, die es auf dem restlichen Weg zu den Playoffs zu bezwingen gilt, wartet in Form der 1b der EA Schongau Mammuts auf die Celtics. Spielbeginn ist am Sonntag, den 15.01.23 um 16:15 Uhr im Schongauer Eisstadion. Im Hinspiel setzte es gegen die Oberbayern eine empfindliche 1:6 Niederlage. Die Mammuts rangieren im Moment mit 16 Punkten aus 12 Spielen im Mittelfeld der Tabelle. Dass sie besser sind als ihr Tabellenplatz haben sie nicht nur beim Sieg gegen Celtics gezeigt. Auch gegen die Wölfe aus Bad Wörishofen gingen sie zweimal als Sieger vom Eis. Man darf die Mammuts also durchaus als kleinen Favoritenschreck bezeichnen. Im Lager der Celtics ist man trotz der angespannten Personalsituation guter Stimmung. Zwar fehlten etliche Stammkräfte verletzungs- und krankheitsbedingt unter der Woche im Training und auch am Sonntag wird nur ein dezimiter Kader in Schongau zur Verfügung stehen. Dennoch will man auf der Euphoriewelle der letzten Wochen weiterschwimmen und die nächsten drei Punkte im Kampf um die Playoffs einfahren.
Trainer Michi Fischer fand vor dem Spiel folgende Worte: „Wir haben im ersten Punktspiel gemerkt, wie unangenehm Schongau sein kann. Da hatten wir zwar auch nicht unseren besten Tag, aber das muss uns eine Lehre sein. Wir müssen wieder ein konzentriertes und diszipliniertes Spiel liefern, um in Schongau zu Punkten und unsere Verfolger weiterhin auf Distanz zu halten.“ Fans, die mit der Mannschaft im Bus mitfahren möchten, können sich im Vorfeld unter 01732347279 anmelden. Abfahrt ist um 13:30 am Sieben-Schwaben-Stadion in Türkheim.