ESV Türkheim – EV Lindau 1b 6:1 (0:0/1:0/5:1)

Geduldige Celtics schlagen die 1b der Lindau Islanders mit 6:1

 

Am Ende des Spiels war ein 6:1 Sieg für den ESV Türkheim auf der Anzeige im Türkheimer Sieben-Schwaben-Stadion zu lesen. Der Spielverlauf hingegen ließ lange kein so deutliches Ergebnis erwarten, als es dann am Ende der Fall war.

Knapp über 100 Zuschauer fanden am Sonntagnachmittag den Weg ins Türkheimer Eisstadion und wollten ihr Wochenende lieber mit einem Besuch beim Celtics-Heimspiel abschließen als das parallel laufende WM-Eröffnungsspiel Katar gegen Ecuador zu verfolgen. Ein Dank geht deshalb gleich zu Beginn wieder an die vielen Zuschauer, auf die sich die Celtics immer verlassen können. Die Gäste aus Lindau reisten mit 10 Feldspielern an, darunter einige erfahrene Spieler wie Wellenberger, Feistle oder Prell aus dem früheren Lindenberger-Team. Türkheim ging mit 4 vollständigen Sturm- und Verteidigungsreihen in die Partie. Im Tor stand wieder von Beginn an Michael Bernthaler. Auch wenn Türkheim an diesem Abend numerisch mit doppelt so vielen Feldspielern in die Partie ging, waren die Celtics vor der Qualität des Lindauer Kaders gewarnt. Diese Warnung sollte sich auch gleich zu Beginn des Spiels bestätigen. Lindau versteckte sich keineswegs im eigenen Drittel und war durchaus bemüht, sich Chancen zu erarbeiten. Auch die Celtics kamen zu einigen Abschlüssen, wirklich zwingend wurde es im ersten Spielabschnitt aber nicht. Lindau hingegen hatte etwas mehr Spielanteile, die Celtics Defensive stand aber sicher und so ging es beim Spielstand von 0:0 in die erste Drittelpause. Das zweite Drittel begann ähnlich wie das erste aufgehört hatte. Der Unterschied lag nur darin, dass Türkheim von Minute zu Minute besser ins Spiel kam und nun die etwas bessere Mannschaft war. Nach einigen guten Torchancen war es dann Lucas Lerchner, der in der 35. Spielminute nach schönem Zuspiel von Samuel Wexel allein auf Gästegoalie Tim May zuging und die Scheibe halb hoch im Eck versenkte. Der Bann war gebrochen, doch Lindau wollte vor der Pause noch unbedingt den Ausgleichstreffer erzielen. Mehrer gute Möglichkeiten konnten aber durch geblockte Schüsse und einem gut parierenden Michael Bernthaler zunichte gemacht werden und so ging es mit einem denkbar knappen 1:0 Vorsprung für die Celtics in die zweite Drittelpause. Michi Fischer warnte seine Jungs, sich nicht auf der Führung auszuruhen und gab als Marschrichtung vor, schnell den nächsten Treffer nachzulegen. Seine Spieler nahmen sich die Worte des Celtics-Coach offenbar sehr zu Herzen und konnten mit einem Doppelschlag durch Darius Sirch und Marco Fichtl in der 41. und in der 42. Minute auf 3:0 erhöhen. Wer jetzt dachte, dass Lindau geschlagen wäre, wurde allerdings prompt eines besseren belehrt. Die Gäste mobilisierten nochmal alle Kräfte und konnten in der 45. Minute in 5:4 Überzahl auf 3:1 verkürzen. Torschütze war Jan-Phillip Guggemos. Der Anschlusstreffer gab den Lindauern nochmal einen extra Motivationsschub und brachte die Gäste nochmal zurück ins Spiel. Türkheims Maxi Sams hatte da aber etwas dagegen und konnte nach Zuspiel von Darius Sirch und Markus Kerber nur 34 Sekunden später den alten Torabstand wiederherstellen. Türkheim war jetzt deutlich spielbestimmend und ließ hinten nichts mehr anbrennen. In der 51. Spielminute konnte Verteidiger Florian Zacher nach Zuspiel von Mathias Wexel und Moritz Hanslbauer mit einem schönen Schuss von der blauen Linie auf 5:1 erhöhen. Gerade noch Vorlagengeber, besiegelte Mathias Wexel 12 Sekunden vor Schluss mit einem schönen Treffer nach Zuspiel von Jonas Müller und wieder Moritz Hanslbauer den 6:1 Endstand.

Türkheims Sportlicher Leiter Johannes Thalmann zum Spiel: „Das war heute ein Arbeitssieg und die drei Punkte waren im Hinblick auf unser Saisonziel, die Playoffs zu erreichen, unbedingt notwendig. Besonders freut mich, dass auch dieses Spiel wieder gezeigt hat, welche Früchte unsere Jugendarbeit trägt. Unsere jungen Spieler sind sehr gut in die Mannschaft integriert und bringen konstant gute Leistungen. Schlüssel zum Erfolg heute war, dass man die lange torlose Phase ohne Gegentreffer überstanden und geduldig auf das erste eigene Tor hingearbeitet hat. Mit dem ersten Tor ist der Damm gebrochen und wir konnten die Dominanz aufs Eis bringen, die wir vom Team erwartet haben.“

Nach 5 Spielen stehen die Celtics nun mit 12 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz der Bezirksligagruppe West. Kommendes Wochenende sind die Türkheimer wieder doppelt gefordert. Am Freitag geht es um 20:00 Uhr zuhause gegen den HC Maustadt und am Sonntag kommt es ebenfalls um 20:00 Uhr auswärts zum Nachholspiel gegen die 1b des ESV Buchloe.

 

Torschüsse:

ESV Türkheim 56

EV Lindau 1b 21

 

Strafzeiten:

ESV Türkheim 8 min

EV Lindau 1b 6 min

 

Zuschauer: 110

6-Punkte-Wochenende für die ESV Türkheim Celtics

Die ESV Türkheim Celtics können sich über eine maximale Punkteausbeute am Doppelspielwochenende freuen. Zeigte man am Freitag gegen die 1b des ESC Kempten trotz 2:5 Auswärtssieg noch eine durchwachsene Leistung, machte man am Sonntag gegen Meisterschaftsfavorit Ravensburg über 60 Minuten ein starkes Spiel und ging am Ende mit 7:4 ebenso als Sieger vom Eis.

 

ESC Kempten 1b – ESV Türkheim 2:5 (0:0/0:3/2:2)

Mit vier vollständigen Reihen reiste man am Freitagabend nach Kempten. Im Tor stand Michael Bernthaler. Als Back-Up Goalie fuhr U20 Torhüter Niklas Mair mit. Die Oberallgäuer gingen mit 16 Feldspielern und 2 Torhütern in die Partie. Die erste Chance des Spiels gehörte Kempten, Bernthaler konnte in letzter Not retten. Spätestens jetzt war klar, dass dieses Spiel kein Selbstläufer werden wird. Mit der Zeit kam auch Türkheim besser ins Spiel und erarbeitete sich einige Chancen. Aber auch Kempten tauchte immer wieder brandgefährlich vor dem Türkheimer Tor auf. Treffer sollten im ersten Drittel aber keine fallen. Im zweiten Drittel hatten die Celtics dann mehr vom Spiel. Durch Tore von Marco Fichtl, Fabian Guggemos und Moritz Hanslbauer konnte man mit 0:3 in Führung gehen. Für die Kemptner hieß die Endstation weiter Michael Bernthaler. Türkheim dann jedoch im dritten Drittel wieder mit zu vielen Fehlern im Spielaufbau und man tat sich wieder deutlich schwerer gegen die engagiert aufspielenden Sharks. Dennoch gelang es Darius Sirch und Matthias Wexel die Scheibe im gegnerischen Tor unterzubekommen und so stand es nach 50 gespielten Minuten 0:5. Kempten steckte aber zu keiner Sekunde auf und durfte durch Treffer von Allnoch und Brugger noch Ergebniskosmetik betreiben. So konnten am Ende zufriedene Celtics mit einem 2:5 Auswärtssieg zurück ins Unterallgäu reisen.

 

Torschüsse:

ESC Kempten 1b 33

ESV Türkheim 44

Strafen:

ESC Kempten 1b 10 min

ESV Türkheim 12 min

Zuschauer: 35

 

ESV Türkheim – EV Ravensburg 7:4 (1:1/2:2/4:1)

Keine 48 Stunden nach dem Auswärtssieg in Kempten kam es dann am Sonntag zum Kräftemessen gegen den Meisterschaftskanditaten und Aufstiegsaspiranten EV Ravensburg. Türkheim ging wieder mit vier vollständigen Reihen in die Partie, Ravensburg reißte mit drei Reihen an. Wie schon beim Spiel am Freitag gehörten die Anfangsminuten dem Gegner. Ravensburg legte ein sehr hohes Tempo an den Tag und kam in den ersten Spielminuten so zu einigen guten Tormöglichkeiten. Im Türkheimer Gehäuse stand, wie schon am Freitag, Michael Bernthaler, der die ersten Ravensburger Chancen allesamt entschärfen konnte. Mit der Zeit kamen die Celtics dann auch immer besser ins Spiel und ließen die Scheibe gut durch die eigenen Reihen laufen. Nun entwickelte sich ein munteres und schnelles Bezirksligaspiel mit Chancen hüben wie drüben. In der 5. Spielminute schnappte sich Joel Sirch die Scheibe, ging ins Ravensburger Drittel und zog kurz nach der blauen Linie einfach mal ab. Sein Handgelenkschuss schlug halb hoch im langen Eck ein und versetzte das Sieben-Schwaben-Stadion zum ersten Mal an diesem Abend in Jubel. Spielstand 1:0. Ravensburg konnte dann nach einem schönen Spielzug in der 14. Minute durch die Nummer 23 Marcel Metzler zum 1:1 ausgleichen. Mit diesem Spielstand ging es auch in die erste Drittelpause. Türkheim kam etwas spritziger aus der Kabine und machte ordentlich Druck auf das Gästetor. In der 22. Minute zog Ravensburg eine kleine Strafe. Die darauffolgende Überzahlsituation konnte Türkheim gleich  für den 2:1 Führungstreffer nutzen. Darius Sirch kam unbedrängt vor Gästegoalie Röder zum Schuss und versenkte die Scheibe mustergültig im Ravensburger Tor. Anschließend kam Ravensburg zu einigen Überzahlsituationen. Türkheim im zweiten Drittel mit insgesamt 10 Strafminuten. In einer 4:5 Unterzahlsituation konnte man die Gäste früh im eigenen Drittel attackieren, plötzlich landete der Puck bei Bastian Hitzelberger, der sich die Gelegenheit nicht nehmen ließ und zum 3:1 traf. Kurz darauf musste nochmal ein Türkheimer Spieler auf die Strafbank. Die nachfolgende 5:3 Überzahlsituation ließen sich die Ravensburger nicht nehmen und stellten durch Luca Schönauer wieder den alten Torabstand her. Das zweite Drittel war insgesamt geprägt von vielen Strafzeiten sowie einigen Unterbrechungen und hatte nicht mehr das Tempo und den Spielfluss vom ersten Drittel. Türkheim war in der Folge bemüht, die knappe Führung in die zweite Drittelpause zu bringen. Ravensburg hatte da aber etwas dagegen und konnte 30 Sekunden vor dem Pausenpfiff durch Marcel Metzler ausgleichen. Im dritten Drittel war dann wieder mehr Spielfluss auf beiden Seiten zu erkennen. Die Strafzeiten wurden weniger und beide Teams kamen zu teils hochkarätigen Torchancen. Diesmal waren es dann aber die Gäste, die in Führung gehen konnten. In der 47. Spielminute traf David Matis zum 4:3 für die Ravensburger. Wer glaubte, dass die Celtics jetzt den Kopf in den Sand stecken würden, wurde schnell eines Besseren belehrt. Türkheim nahm von nun an immer mehr das Zepter in die Hand und kam zu mehreren guten Möglichkeiten auf den Ausgleich. Dieser sollte dann auch in der 50. Spielminute fallen. Türkheim mit 5:4 in Überzahl, ließ die Scheibe geduldig durch das Ravensburger Drittel laufen. Bastian Hitzelberger bediente im richtigen Moment Türkheims Nummer 88 Maxi Döring, der zum vielumjubelten 4:4 Ausgleichtreffer einnetzte. Spätestens jetzt war die Spannung im Türkheimer Sieben-Schwaben-Stadion von jedem Anwesenden zu spüren. Beide Teams wollten unbedingt den nächsten Treffer erzielen und die Partie auf ihre Seite ziehen. Gelingen sollte das an diesem Abend dem ESV Türkheim. Nach einem harten Check von hinten gegen Joel Sirch musste der Ravensburger Luca Schönauer mit einer 5 minütigen Strafzeit in die Kühlbox. Türkheim daraufhin für 5 Minuten in Überzahl und kam zu einigen guten Abschlüssen. In der 54. Minute war es dann soweit: Markus Kerber tankte sich ins Ravensburger Drittel, dort wurde er von zwei Ravensburger Spielern bedrängt, kam aber trotzdem aus spitzem Winkel zum Abschluss. Sein Schuss schlug rechts oben im Winkel ein. Die Türkheimer Fans jetzt völlig aus dem Häuschen, die Lautstärke im Stadion war ohrenbetäubend. Trotz aller Euphorie warnte Coach Michi Fischer seine Mannen auf der Bank Ruhe zu bewahren und hinten nichts mehr anbrennen zu lassen. In der 56. Spielminute musste Markus Kerber für 2 Minuten auf die Strafbank. Die Ravensburger kamen infolgedessen zu einigen guten Möglichkeiten auf den Ausgleichstreffer. Mit starker Verteidigung, geblockten Schüssen und einem grandios parierenden Bernthaler im Tor konnte die Unterzahlsituation aber schadlos überstanden werden. Und es sollte sogar noch besser kommen für den ESVT. Ravensburg machte jetzt hinten immer mehr auf und so kamen die Celtics zu einigen guten Gegenangriffen. Einen davon nutzte Maxi Döring, der auf Zuspiel von Marco Fichtl mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend den Celtics das 6:4 bescherte. 67 Sekunden vor Schluss dann sogar noch der 7. Celtics Treffer durch Maxi Sams, der damit gleichzeitig den 7:4 Endstand besiegelte. Damit gewinnt der ESV Türkheim ein spannendes und hochkarätiges Spitzenspiel, das seinem Namen alle Ehre machte und holt aus dem Doppelspielwochenende die maximal mögliche Punktzahl. Celtics-Coach Michi Fischer nach dem Spiel: „Am Freitag haben wir die Aufgabe erfüllt und 3 Punkte mitgenommen. Eigentlich waren wir über 60 Minuten spielbestimmend, haben aber zu häufig die Scheibe in der Vorwärtsbewegung verloren und sind vorne zu fahrlässig mit unseren Torchancen umgegangen. Da waren wir nicht immer konzentriert genug. Kempten kam da zu oft sehr gefährlich vor unser Tor.

Die Fehler vom Freitag mussten wir gegen Ravensburg einstellen. Das ist und auch ganz gut gelungen. Die Mannschaft hat von Anfang an konzentriert, taktisch diszipliniert gearbeitet und stets in hitzigen Situationen die Ruhe bewahrt. Im 2. Drittel haben wir zu viele Strafen genommen. Aber die Special Teams haben sehr gut funktioniert. Zudem hat Michi Bernthaler uns in beiden Spielen mit seinen guten Leistungen den nötigen Rückhalt gegeben. Wir können mit dem Wochenende sehr zufrieden sein.“

Ein großer Dank geht nochmal an alle Türkheimer Fans, die einen erheblichen Anteil am 6 Punkte Wochenende haben. Das nächste Spiel der Celtics steht kommenden Sonntag, den 21. November auf dem Programm. Dann trifft man zuhause auf die 1b des EV Lindau.

 

Torschüsse:

ESV Türkheim 49

EV Ravensburg 33

Strafzeiten:

ESV Türkheim 14 min

EV Ravensburg 13 min

Zuschauer: 160

SG Bad Bayersoien/Peiting 1b – ESV Türkheim 1:7 (1:2/0:1/0:4)

Auswärtssieg für die Celtics bei der SG Bad Bayersoien/Peiting 1b

Eine deutliche Leistungssteigerung und bessere Chancenverwertung bringt den ESV Türkheim Celtics die ersten drei Punkte der Saison ein.

Türkheim musste ohne den gesperrten Maximilian Döring nach Peiting reisen. Dazu kamen noch kurzfristig die Ausfälle von Joel Sirch und Andreas Pross. Aus der U20 rückte Pius Bader nach und so konnte Trainer Michael Fischer auf vier vollständige Reihen zurückgreifen. Auch die Spielgemeinschaft war mit vier Sturm- und drei Verteidigungsreihen an diesem Abend stark besetzt. Das Spiel begann mit hohem Tempo, die erste Chance hatte der ESVT, Ullsperger Tor der Bayersoier konnte aber stark parieren. Anschließend Bad Bayersoien mit etwas mehr Spielanteilen, vor allem im Überzahlspiel konnte das erfahrene Team von Trainer Timmo Weindl ihre spielerische Klasse zeigen. Im Türkheimer Tor stand aber an diesem Abend ein bestens aufgelegter Johannes Schöner und so konnte die erste Unterzahlsituation schadlos überstanden werden. In der Folge war jetzt Türkheim am Drücker. In der 13. Spielminute war es dann Marco Fichtl, der auf Zuspiel von Kapitän Sascha Volger einen Alleingang zum 0:1 verwerten konnte. Keine zwei Minuten später dann schon das 0:2 für Türkheim. Paul Bohlmann bediente Samuel Wexel, der sehenswert vollendete. Kurz vor Ende des ersten Drittels dann ein Wechselfehler auf Türkheimer Seite, welche eine zweiminütige Bankstrafe mit sich zog. Bad Bayersoien nun wieder in Überzahl, lies die Scheibe gut durch die eigenen Reihen laufen. Türkheim war in dieser Situation zu weit weg von den gegnerischen Spielern und so kam Stefan Schweizer unbedrängt von der blauen Line zum Schuss und traf zum 1:2 Anschlusstreffer in der 18. Spielminute. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die erste Drittelpause.

Ab dem zweiten Spielabschnitt erarbeiteten sich die Celtics immer mehr Spielanteile, Tore sollten zunächst trotz guter Möglichkeiten keine fallen. Auch die Spielgemeinschaft kam vereinzelt zu Abschlüssen, diese parierte aber allesamt Johannes Schöner im Tor des ESVT. Kurz vor Drittelende konnten die gelb-blauen dann aber doch noch ihre Führung ausbauen. Moritz Hanslbauer fing in der 39. Spielminute einen Aufbaupass im gegnerischen Drittel ab, ging allein aufs Tor zu und vollstreckte zum 1:3.

In der Drittelpause nahmen sich die Celtics vor, den Gegner nicht nochmal zurück ins Spiel kommen zu lassen und mit einem schnellen Tor nachzulegen. Dies gelang dann auch direkt nach Wiederanpfiff durch Celtics Nummer 55 Markus Kerber. Assist: Bastian Hitzelberger. Keine vier Minuten später war es dann wieder Markus Kerber, der allein auf Torhüter Ullsperger zulief, diesen mit einer Körpertäuschung ins falsche Eck schickte und auf 1:5 stellte. Bad Bayersoien zog nun viele Strafzeiten, was die Celtics in günstige Überzahlsituationen brachte. Türkheim hatte das Spiel im Griff und lies hinten nicht mehr viel zu. Vorne trafen noch Pius Bader in der 48. Minute zum 1:6 und Bastian Hitzelberger sorgte in der 51 Spielminute für den 1:7 Endstand. Für die Assists zuständig waren Florian Zacher, Maxi Sams und Markus Kerber. Besonders erfreulich: Für Bader und Hitzelberger waren es die ersten Treffer im Trikot der ersten Mannschaft des ESV Türkheim.

Celtics-Trainer Michael Fischer nach dem Spiel: „Von der ersten Minute an haben wir körperliche Präsenz gezeigt, waren laufstark und haben im eigenen Drittel wenig zugelassen. Hinzu kommt, dass wir uns im offensiven Drittel viele Torchancen erarbeitet haben und diese auch verwerten konnten. Wir können stolz auf diese Leistung sein, weil das über 60 Minuten sehr reif und wirklich sehr diszipliniert von jedem war.“

Am kommenden Wochenende sind die Celtics dann zweimal gefordert. Am Freitag trifft man um 19:30 Uhr in Kempten auf die 1b der Sharks. Am Sonntag kommt der Liganeuling EV Ravensburg nach Türkheim. Spielbeginn ist um 16:30 Uhr.

 

Torschüsse:

SG Bad Bayersoien/Peiting 1b 19

ESV Türkheim 45

 

Strafzeiten:

SG Bad Bayersoien/Peiting 1b 14 min

ESV Türkheim 10 min

 

Zuschauer: 75

ESV Türkheim – EA Schongau 1b 1:6 (0:2/1:1/0:3)

Schongau vermiest Celtics-Saisonstart 

Türkheim kann nicht an die gute Leistung aus dem letzten Vorbereitungsspiel anknüpfen und verliert gegen effiziente Schongauer mit 1:6.

Bei frühlingshaften Temperaturen um die 22 Grad warfen die beiden Unparteiischen pünktlich um 16:30 Uhr das erste Bully ein. Türkheim versuchte das Heft in die Hand zu nehmen und wollte von Anfang an dominieren. Das gelang den Celtics jedoch nur teilweise. Schongau zeigte eine gute Defensivarbeit und machte die Türkheimer Angriffe immer wieder zunichte. In der 8. Spielminute musste dann Türkheims Nummer 5 Benjamin Hofmann für zwei Minuten auf die Strafbank. Die darauffolgende Unterzahlsituation wurde nicht konsequent genug verteidigt und so konnte Gästestürmer Dominik Ebner einen Rebound zum 0:1 verwerten. Zwei Minuten später dann schon das 0:2 für Schongau. Ein großes Durcheinander vor dem Türkheimer Tor nutzte Schongaus Nummer 2 Markus Waldvogel und bugsierte die Scheibe über die Linie. Die Celtics wollten aber keineswegs den Kopf in den Sand stecken und arbeiteten sich weiter einige Torchancen heraus. Etwas zählbares sollte dabei in diesem Drittel aber nicht mehr herausspringen. Das zweite Drittel begann wie das erste endete. Türkheim bemüht aber zu unkonsequent vor dem Tor und so konnte Schongau in der 23. Spielminute durch einen Konter auf 0:3 erhöhen. Torschütze Johannes Schierghofer. Das Team von Michael Fischer wollte nun unbedingt den ersten Treffer erzielen und spielte sich teilweise minutenlang im Schongauer Drittel fest. In der 29. Minute war es dann soweit. Auf Zuspiel von Maxi Döring traf die Nummer 69 Jonas Müller mit einem sehenswerten Handgelenkschuss ins Kreuzeck. Das Sieben-Schwaben-Stadion feierte den Treffer lautstark und peitschte die gelb-blauen nach vorne. Die Euphorie sollte aber nicht mal 60 Sekunden später gebremst werden. Schongaus Nummer 11 Johannes Schierghofer fuhr einen harten Check von hinten gegen Darius Sirch, der Kopf voraus gegen die Bande prallte und verletzt liegen blieb. Daraufhin lieferten sich Maxi Döring und Johannes Schierghofer einen Faustkampf, um sie herum entstand eine Rangelei, in die mehrere Türkheimer und Schongauer Spieler verwickelt waren. Die Schiedsrichter hatten nun die Möglichkeit bei der darauffolgenden Aussprechung der Strafen Fingerspitzengefühl zu zeigen, um die Gemüter zu beruhigen und berieten sich mehrere Minuten, wie das Strafmaß ausfallen sollte. Zum großen Unmut auf Türkheimer Seite schickten die beiden Unparteiischen Maxi Döring auf mit einer 5 plus Spieldauerdisziplinarstrafe wegen Faustschlag unter die Dusche. Johannes Schierghofer von Schongau bekam dasselbe Strafmaß wegen Bandencheck, sein Faustschlag gegen Döring fand in der Strafenauslegung keine Berücksichtigung. Weiterhin musste auf Türkheimer Seite Michi Urbanek wegen unkorrektem Körperangriff und auf Schongauer Seite Fredinand Hibler ebenfalls wegen unkorrektem Körperangriff für zwei Minuten in die Kühlbox. In der Halle wurde es jetzt zunehmend lauter und die Stimmung war aufgeheizt. Tore sollten im zweiten Drittel keine mehr fallen. Türkheim hatte mehr Spielanteile, konnte aber keine der vielen Chancen verwerten. Im Dritten Drittel, wurde der Druck auf das Schongauer Tor zunehmend größer. Häufig passierten aber Fehler im Spielaufbau, sodass einige Angriffe nicht zu Ende gespielt werden konnten. Durch unnötige Fehlpässe im gegnerischen Drittel gab man Schongau immer wieder die Gelegenheit zum Kontern. Eine ihrer Konterchancen nutzte dann wieder Dominik Ebner in der 53. Spielminute zum 1:4. Viele gute Torgelegenheiten u.a. von Lucas Lerchner in der 54. Minute konnten die gelb-blauen nicht verwerten. Das Schongauer Tor schien wie vernagelt und für die Rebounds waren die Celtics meistens einen Schritt zu spät. In der 58. Minute nahm Coach Michael Fischer eine Auszeit und gab einige taktischen Vorgaben, die noch zum Torerfolg führen sollten. Leider war das genaue Gegenteil der Fall. Ein Bully im Schongauer Drittel ging verloren, die Gäste schalteten schnell um und sorgten mit dem Treffer zum 1:5 in der 58. Spielminute für die endgültige Entscheidung. 26 Sekunden vor Schluss dann noch das 1:6 für Schongau, Türkheim war geschlagen.

Insgesamt konnten die Celtics an diesem Abend zu keiner Zeit ihre hohe spielerische Qualität auf das Eis bringen. Dazu betrieb man Chancenwucher und scheiterte immer wieder am Gästegoalie Bastian Hohenester. Die Spieldauerdisziplinarstrafe von Maximilian Döring ist für Türkheim doppelt ärgerlich, da der Stürmer nun für das kommende Auswärtsspiel gegen die SG Bayersoien/Peiting 1b gesperrt ist. Türkheims A-Kapitän Marco Fichtl fand nach dem Spiel folgende Worte: „Wir haben schlecht gespielt und verdient verloren. Den Saisonstart haben wir uns natürlich besser vorgestellt aber jetzt gilt: Kopf hoch und aus unseren Fehlern lernen. Ich sehe viel Potential in unserem Team, wir müssen es einfach nur abrufen.“ Für die Celtics heißt es nun, unter der Woche gut zu trainieren und an den Schwachstellen zu arbeiten, damit der Fokus voll auf kommenden Sonntag gerichtet werden kann. Dann treffen die Celtics um 18:00 Uhr auswärts auf die SG Bad Bayersoien/Peiting 1b. Gespielt wird im Eisstadion Peiting. Ein besonderer Dank geht abschließend an die Türkheimer Fans, die trotz der 1:6 Pleite nach dem Spiel dem Team lautstarken Applaus spendeten und wie immer fest hinter der Mannschaft stehen.

 

Torschüsse:

ESVT 42

EA Schongau 1b 38

 

Strafzeiten:

ESVT 12 min + 5 plus Spieldauerdisziplinarstrafe

EA Schongau 1b 10 min + 5 plus Spieldauerdisziplinarstrafe

 

Zuschauer:

126

ESV Türkheim – EV Fürstenfeldbruck 1b 9:0 (3:0/5:0/1:0)

ESVT mit Kantersieg zum Abschluss der Vorbereitung

 

Im letzten Vorbereitungsspiel zeigt der ESV Türkheim eine ansprechende sowie disziplinierte Leistung und beendet mit einem Sieg gegen die 1b des EV Fürstenfeldbruck die diesjährige Vorbereitungsphase. Türkheim ging mit 7 Verteidigern und 9 Stürmern in die Partie. Im Tor stand wieder Johannes Schöner, auf der Bank saß diesmal Max Bley. Michael Bernthaler pausierte aufgrund von Schulterproblemen das ganze Wochenende. Die Gäste aus Fürstenfeldbruck reisten mit 3 vollständigen Reihen an. Die warmen Temperaturen sorgten für mittelmäßige Eisverhältnisse, die Türkheimer Eismeister machten aber einen super Job und so konnte um 16:30 Uhr pünktlich das erste Bully eingeworfen werden. Die erste Tormöglichkeit sollte den Gästen gehören, Torhüter Johannes Schöner konnte aber sicher parieren. Von nun an bestimmten die Celtics durchweg die Partie und kamen zu immer besseren Tormöglichkeiten. In der 6. Spielminute war es dann Moritz Hanslbauer, der auf Zuspiel von Kapitän Sascha Volger zum 1:0 traf und den Türkheimer Torreigen eröffnete. Nur 76 Sekunden später war es dann Jonas Müller, der auf 2:0 erhöhen konnte. Türkheim fortan weiter dominierend, Fürstenfeldbruck mit vereinzelten Nadelstichen Richtung Heimtor. Die Türkheimer Defensive stand an diesem Nachmittag aber gut und war diese mal überwunden, gab es noch einen gut aufgelegten Johannes Schöner, der alles hielt, was es zu halten gab. Kurz vor der Drittelsirene erhöhte noch Türkheims Nummer 88 Maxi Döring auf 3:0. Der zweite Spielabschnitt gestaltete sich ähnlich wie der erste. Türkheim war das überlegene Team und kombinierte sich gut durch die Fürstenfeldbrucker Hintermannschaft. So dauerte es nur 46 Sekunden nach Wideranpfiff, bis Markus Kerber auf Zuspiel von Friedrich Keller und Felix Ambos seinen ersten Treffer des Abends erzielte und den Spielstand auf 4:0 stellte. In der 24. Minute war es dann Fabian Guggemos, der mit einem gekonnten Handgelenkschuss aus dem Slot die Scheibe in den Winkel beförderte und zum 5:0 traf. Das 6:0 in der 30. Minute erzielte wieder Markus Kerber. Nach Schuss von Jonas Müller, den der Gästetorwart nur abprallen lassen konnte, stand Kerber genau richtig und schob zum 6:0 ein. Danach war für den an diesem Abend fehlerlosen Celtics-Torhüter Johannes Schöner Schluss, für ihn durfte Max Bley zwischen die Pfosten. Zwei Treffer sollten im zweiten Drittel dann noch fallen. Zum einen traf Türkheims Nummer 6 Maximilian Sams zum 7:0. In der 39. Minute konnte Jonas Müller auf Zuspiel von Benjamin Hofmann und wiederum Maximilian Sams auf 8:0 erhöhen. Im dritten Drittel gab es dann auf Türkheimer Seite viele teils unnötige Strafzeiten, die den Fürstenfeldbruckern zu guten Tormöglichkeiten verhalfen. Das Penaltykilling des ESVT funktionierte aber an diesem Abend sehr gut. Mit Hilfe von mehreren geblockten Schüssen u.a. von Maxi Döring, starken Paraden von Goalie Max Bley und einmal Aluminiumglück konnten mehrere 5:4 und 5:3 Situationen überstanden werden. Kurz vor Schluss der Partie sorgte Markus Kerber mit seinem dritten Treffer des Tages dann für den 9:0 Endstand. Türkheims Co-Trainer Felix Furtner fand nach dem Spiel folgende Worte: „Ein Sieg im letzten Vorbereitungsspiel ist für die Moral des Teams natürlich super. Die Jungs waren drei Drittel bei der Sache und haben das umgesetzt, was wir von ihnen sehen wollten und mit ihnen besprochen haben. Durchaus cleverer sollten wir nur mit dem Körperspiel gegenüber dem Gegner sein. Viele Strafzeiten kosten uns unnötig Kraft und werden in der Liga konsequent bestraft. Trotzdem gehen wir gestärkt mit dem Sieg im Rücken in die kommende Woche und konzentrieren uns auf Buchloe.“

Die Vorbereitungsphase ist für die Türkheimer somit beendet. Nächste Woche Sonntag steht dann um 16:45 Uhr in Buchloe das erste Punktspiel der Saison gegen die 1b der Pirates auf dem Programm.

 

Torschüsse:

ESVT

EV FFB 1b

 

Strafminuten:

ESVT 14 min

EV FFB 1b 12 min

 

Zuschauer: 64