SG EV Königsbrunn/EHC Königsbrunn 1b : ESV Türkheim

Rückspiel in Königsbrunn, ESV Türkheim gastiert bei den Pinguinen

Halbzeit in der Bezirksliga! Nach sieben Spielen geht es für den ESVT nun in die zweite Saisonhälfte. Die Unterallgäuer müssen gleich zu einem der Favoriten, zur Spielgemeinschaft EV Königsbrunn/EHC Königsbrunn. Anspiel ist am Freitag den 07.Januar um 2000 Uhr in der HydroTech-Arena in Königsbrunn. Die Pinguine stehen mit 21 Punkten auf dem 2. Tabellenplatz und sind auf dem Weg sich einen der zwei begehrten PlayOff-Plätze zu sichern. Die Hausherren haben bereits neun Spiele in der laufenden Saison gespielt und mussten nur zwei Niederlagen einstecken. Gegen die haushohen Aufstiegsfavoriten aus Sonthofen gaben die Brunnenstädter drei Punkte ab und zum Saisonauftakt gegen den ESV Türkheim zwei weitere. Hier konnten die Türkheimer in einer heißen Schlussphase das Spiel drehen und zum 6:6 ausgleichen. Im Penaltyschiessen ging die Partie dann an den ESVT, die Treffer erzielten Benjamin Biddle und Darius Sirch. Im weiteren Saisonverlauf überzeugten die Pinguine und gewannen ihre Spiele gegen Senden, 2x Kempten, Maustadt, die Woodstocks und Buchloe souverän, was ein Torverhältnis von 61:13 deutlich macht. Am vergangenen Sonntag wurde dem ungeschlagenen Tabellenführer ERC Sonthofen die erste Niederlage in der Bezirksliga zugefügt. Die Pinguine gewannen in Bestbesetzung im Penaltyschiessen mit 5:4. Die Unterallgäuer zeigten dagegen zwei Gesichter: Nach der Niederlage in Sonthofen gewannen die Blau/Gelben ihre Spiele in Kempten und Senden sicher, es folgte die bittere Auswärtsniederlage gegen Maustadt; Auf den Heimsieg gegen Kempten folgte eine Heimniederlage gegen Buchloe. „Wir sind gut in die Saison gestartet, haben aber nach dem ausgefallenen Spiel im November den Faden verloren und sind dann gegen Maustadt gestolpert. Dazu kämpfte die Mannschaft immer wieder mit Verletzungspech im Kader. Wir wollen jetzt mit unseren Neuzugängen und Rückkehrern mit Vollgas in die zweite Saisonhälfte starten und für die eine oder andere Überraschung sorgen. Unseren Fans zuhause nochmals schöne, spannende und vor allem erfolgreiche Spiele zu bieten wird uns antreiben, um am Ende die Saison bestmöglichst abzuschließen. Wir freuen uns über die Unterstützung unserer Fans in den kommenden Spielen, so Kapitän Sascha Volger.“ In Königsbrunn sind bis 250 Zuschauer unter den aktuellen Corona Regeln zugelassen. https://hydrotecheisarena.de/

Nun sitzt der ESV Türkheim im Mittelfeld der Tabelle fest, die PlayOff-Plätze außer Reichweite. Schaut man auf die interne Statistik kann man die Ursachen aber erkennen. Nach wie vor brauchen die Türkheimer zu viele Chancen um zum Torerfolg zu kommen, dazu deutlich zu viele Strafzeiten. „Wir saßen bei beiden Niederlagen 10 Minuten länger auf der Strafbank als unsere Gegner. Auf der Strafbank gewinnst du kein Spiel, das ist eine alte Eishockeyweisheit, die Türkheims Sportlicher Leiter Franz Döring zitiert. Wir müssen daraus lernen und es jetzt besser machen, sonst schlagen wir uns weiter selbst.“ Viel Glück hatten die Unterallgäuer aber nicht, immer wieder fielen Leistungsträger längere Zeit aus, was es für Türkheims Trainer Michael Fischer nicht einfach machte seine Reihen zu finden. In der zweiwöchigen Pause wurde jetzt einiges ausprobiert und geändert. Dazu kamen die beiden Torhüter Michael Bernthaler und Kevin Geiger ins Training zurück. Am Freitag gegen die Spielgemeinschaft wird sich zeigen wozu die Fischer-Truppe in der Lage ist, das Quäntchen Glück sollte aber nicht fehlen. Die Mannschaft von Headcoach Thore Knopf wird sicherlich in Bestbesetzung auflaufen um weiter zu punkten, schließlich schwimmen die Pinguine auf einer Erfolgswelle.

Trainer Michael Fischer zum Spiel gegen Königsbrunn: „Die erste Saisonhälfte war bisher nicht einfach. Corona und der sehr dünne Spielplan machen es uns schwer den Rhythmus zu finden, in diesem zu bleiben, um mit eingespielten Reihen auflaufen zu können. Von der Vorbereitung weg bis in den Dezember hinein mussten wir ständig rotieren und improvisieren. Mit unseren Neuzugängen im Dezember haben wir wieder etwas mehr Kontinuität in die Reihen bringen können. Da gilt es aber jetzt noch die Feinabstimmung vorzunehmen. Wir haben die Playoffs aber selber verspielt. Wir schauen jetzt von Woche zu Woche auf den nächsten Gegner. Das Potential haben wir, um jeden Gegner in unserer Gruppe schlagen zu können. Das gilt es jetzt die verbleibenden Spiele abzurufen. Am Freitag erwarte ich von meiner Mannschaft Leidenschaft, Wille und Laufbereitschaft. Mit der richtigen Einstellung werden wir versuchen, Königsbrunn erneut ein Bein zu stellen.“

 

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